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Deutsche Behörden fahnden nach 11.100 syrischen Blanko-Pässen

Deutsche Behörden fahnden nach 11.100 syrischen Blanko-Pässen

Uhr: Deutsche Sicherheitsbehörden fahnden nach 11.100 syrischen Blanko-Pässen, die durch die Terrormiliz ISIS im syrischen Bürgerkrieg erbeutet wurden. IS-Kämpfer könnten so nach Deutschland gelangen.

Die Reisedokumente sollen sich in den Händen der Terrormiliz "Islamischer Staat" befinden. Sie fahndeten unter anderem wegen des Risikos, dass die Miliz so Kämpfer in Deutschland einschleusen könnte. Sie beruft sich auf ihr vorliegende vertrauliche Unterlagen des Bundeskriminalamts, des Bundesinnenministerium und des Bundespolizeipräsidium.

Für das Jahr 2015 wurden 800 Fälschungen entdeckt (4,3 Prozent), für 2016 insgesamt 8625 (10,6 Prozent).

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Damit sind nach früheren Zahlen noch zehn Deutsche in der Türkei in Haft, denen politische Vergehen vorgeworfen werden. Die Beitrittsgespräche mit Ankara laufen seit 2005 und waren immer wieder von langen Phasen des Stillstands geprägt.


Syrische Pässe sind bei Einwanderern ohne Ausweise besonders beliebt, weil sie die Chance erhöhen, in Europa als Kriegsflüchtling anerkannt zu werden. Die europäische Polizeibehörde Europol hat vor der zunehmenden Nutzung von gefälschten Pässen durch Kriminelle gewarnt.

In der Tat waren bei den Terroranschlägen von Paris im November 2015 die Angreifer im Besitz von gefälschten, syrischen Ausweisdokumenten.

Im vergangenen Jahr sei es Europol gelungen, mehrere Fälscherwerkstätten auszuheben, unter anderem in Griechenland. Es soll die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dabei unterstützen, organisierte Schleusernetze aufzudecken und zu bekämpfen.

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