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Schwere Explosionen in überfluteter Chemiefabrik

Schwere Explosionen in überfluteter Chemiefabrik

In einer Chemiefabrik nahe der Metropole Houston kam es am frühen Morgen zu zwei Explosionen. "Es gab zeitweise Rauch, bitte halten Sie sich von der Gegend fern". Dies bestätigte der Chef der Katastrophenschutzbehörde Fema infolge des Sturms Harvey.

Da er nach wie vor große Regenmengen mitbringt, bereiten sich nun auch die US-Bundesstaaten Mississippi, Tennessee und Kentucky auf mögliche Überschwemmungen vor. Es bestehe die Gefahr weiterer Explosionen.

Der Wirbelsturm "Harvey" hat zu starken Überschwemmungen in Texas geführt.

Arkema hatte am Mittwoch bereits vor Explosionen in dem Werk gewarnt. Örtliche Rettungskräfte hätten außerdem gemeldet, dass über der Anlage in Crosby schwarzer Rauch aufsteige, teilte der Betreiberkonzern Arkema am Donnerstag mit.

Der Polizei zufolge wurde ein Beamter nach dem Einatmen des Rauchs ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Polizisten seien wegen brennender Augen und gereizter Lungen behandelt worden, das liege aber an dem Rauchgas, teilte der Sheriff mit. "Organische Peroxide sind leicht entzündlich, nach Absprache mit den Behörden ist die beste Vorgangsweise, das Feuer einfach ausbrennen zu lassen", erklärte der Konzern. Wenn man den Rauch einatme, führe das zu Reizungen der Lunge.

"Harvey" zieht nun mit einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 50 Kilometern pro Stunde in nördliche Richtung ins Landesinnere weiter. Deshalb wurden vorsorglich eine Sperrzone von 2,4km rund um die Anlagen eingerichtet und die Anwohner evakuiert.

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Houstons Bürgermeister Sylvester Turner hat eine Ausgangssperre von Mitternacht bis sieben Uhr morgens verhängt, um Plünderungen in den verlassenen Häusern zu verhindern. "Die in der Fabrik genutzten Chemikalien haben sich erhitzt, nachdem die Stromversorgung zur Kühlung der Anlage ausgefallen war", sagte Rennard.

Rowe versicherte, dass es Notfallpläne gebe.

Zehntausende Menschen haben in Texas und im benachbarten Louisiana ihre Häuser verlassen müssen. Diese Summe war 2005 nach dem Hurrikan Katrina zur Verfügung gestellt worden, der damals unter anderem New Orleans zerstörte. Über dem Golf von Mexiko nahm der Sturm dann erneut Feuchtigkeit auf und erreichte am Mittwoch den Bundesstaat Louisiana.

Das Unternehmen geht davon aus, dass es zu weiteren Explosionen und Bränden kommen wird. Das US-Hurrikan-Zentrum stufte ihn zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herab.

Obwohl der Tropensturm "Harvey" inzwischen an Kraft verloren hat und Meteorologen ihn zu einem Tief herunter gestuft haben, ist die Lage in den betroffenen Gebieten weiter dramatisch. Das Leben ist besonders in der Millionenmetropole komplett zusammengebrochen: Sämtliche Straßen sind überschwemmt, hunderttausende Menschen haben keinen Strom und Tausende wurden obdachlos.

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