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Evakuierung nach Dammbruch - Trump reist nach Texas

Evakuierung nach Dammbruch - Trump reist nach Texas

Auch die ersten Opfer gibt es zu beklagen. "Wir erwarten den Höhepunkt erst am Donnerstag oder Freitag", betonte der Wetterexperte.

An der US-Golfküste, vor allem in der Millionenstadt Houston, regnet es nach wie vor, was die Aufräumarbeiten und die Bewältigung der Wassermassen erschwert. In einigen Stadtteilen der Millionenmetropole stehen Häuser bis zur Dachkante unter Wasser. Damit erhöhe sich die Zahl der Toten auf insgesamt neun. Über Land schwächte sich "Harvey" weiter ab und wurde zum Tropensturm herabgestuft. Viele Orte werden dann nur noch mit einem Boot erreichbar sein. Texas' Gouverneur Greg Abbott räumte ein, dass der Hurrikan und seine Folgen eindeutig unterschätzt worden seien.

Houston ist die viertgrößte Stadt der USA, binnen 24 Stunden fielen dort 60 Zentimeter Regen. In manchen der Gebäude sind noch Menschen eingeschlossen, die um Hilfe rufen. In Teilen der Bundesstaaten Texas und Louisiana müssen Einwohner nach Angaben des nationalen Hurrikanzentrums noch tagelang mit schweren Regenfällen rechnen. "Diese Lage ist besonders gefährlich", warnte der Nationale Wetterdienst.

Der zuständige Bezirkssheriff Ed Gonzalez bat die Behörden anderer Städte, mit Booten auszuhelfen.

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Die städtische Katastrophenschutzbehörde forderte die 2,3 Millionen Einwohner auf, sich auf Dächer zu retten, wenn das oberste Stockwerk ihres Hauses nicht mehr sicher sei. In der bislang grössten Unterkunft, dem Kongresszentrum George R. Brown, hielten sich bereits mehr als 9000 Menschen auf, sagte Bürgermeister Sylvester Turner am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Fernsehstationen zeigten Videos von umgestürzten Bäumen und überfluteten Straßen, etwa in Houston und auf der Insel Galveston vor der texanischen Küste. Das zweite Todesopfer fanden Helfer in der Küstenstadt Rockport bei Corpus Christi.

"Harvey" hatte Texas am Freitagabend (Ortszeit) als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie erreicht. Mehrere Häuser und Geschäfte seien "komplett zerstört" worden. Im Südosten des Staates wurden 4500 Häftlinge vorsorglich aus einem Gefängnis in Rosharon auf andere Anstalten verteilt, weil ein nahe gelegener Fluss über die Ufer zu treten drohte.

US-Präsident Donald Trump will noch heute mit seiner Frau Melania in die Region reisen, um sich ein Bild von der Hochwasserlage zu machen. Im Moment habe die Rettung von Menschenleben Vorrang, sagte Trump am Montag.

Das Wochenende verbrachte Trump auf dem Präsidenten-Landsitz Camp David. Damit können rascher Bundeshilfen ins Katastrophengebiet fließen. Auch FEMA-Chef Long rechtfertigte die Entscheidung.

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