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Trump erklärt Medien zu Amerika-Gegnern

Trump erklärt Medien zu Amerika-Gegnern

Washington - Nach der rechtsextremen Gewalt in Charlottesville und der Kritik an seiner Reaktion hat US-Präsident Donald Trump US-Bürger jeglicher Herkunft zur Einheit aufgefordert.

US-Präsident Donald Trump nutzt eine Kundgebung für einen erneuten Rundumschlag gegen die Medien. Trump hatte das Abkommen als Katastrophe bezeichnet, die den Arbeitern in den USA geschadet und viele Jobs gekostet habe. "Die Liebe für Amerika bedeutet Liebe für all seine Bürger", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) in einer Ansprache auf dem Militärstützpunkt Fort Myer in der Nähe von Washington. Kurz darauf ruderte er aber wieder zurück und sprach "beiden Seiten" der Proteste Verantwortung für die Gewalteskalation zu. Die gesamte Zuschauerschaft im Phoenix Convention Center stehe gemeinsam für eine starke Verurteilung von Hass und Gewalt.

Er deutete direkt auf die anwesenden Kamerateams und Journalisten und erklärte, diese hätten seine Worte nicht alle, sondern nur Teile wiedergegeben. Die Medien hätten nicht korrekt berichtet. Seine selbst von Republikanern kritisierten Äußerungen nach den Ausschreitungen seien einfach "perfekt "gewesen". Er zweifele an Trumps Fähigkeit zur Amtsausübung und fragte: "Wie lange noch muss das Land diesen Albtraum ertragen?"Selbst im einstigen Hof-Medium Breitbart wird inzwischen gegen Trump geschossen, seit der ehemalige Chefstratege des Präsidenten, Stephen Bannon, nach dem Rauswurf aus dem Weißen Haus dort wieder die Führung übernommen hat".

USA und Südkorea beginnen Manöver
Nordkorea solle jegliche nukleare Aktivitäten einstellen, während die USA und Südkorea ihr großangelegtes Militärmanöver stoppten. Die Militärs durchlaufen demnach unter anderem computergestützte Simulationen eines Krieges auf der koreanischen Halbinsel .


Vor dem Kongresszentrum in Phoenix demonstrierten Gegner Trumps und riefen etwa "Kein Trump, kein KKK, keine faschistische USA". Er habe "die Neo-Nazis, die Anhänger einer weißen Überlegenheit und den Ku Klux Klan scharf verurteilt", betonte Trump. "Die Reporter mögen unser Land nicht".

Die Polizei setzte Pfefferspray und Tränengas ein.

Tatsächlich war Trump für seine als verharmlosend wahrgenommene und widersprüchliche Reaktion auf Charlottesville scharf kritisiert worden. Er sieht darin eine wichtige Verbindung zu seiner Basis. Nun hat der US-Präsident einen Sündenbock ausgemacht, der ihm die Kritik eingebrockt haben soll: die Medien. Was in Charlottesville passiert sei, habe die USA im Kern getroffen, so Trump. Er hatte die Gewalt, bei der eine Frau von einem mutmaßlichen Rechtsextremen mit einem Auto getötet worden war, "vielen Seiten" zugesprochen. Der US-Präsident nannte die offen als Neonazis und Rassisten auftretenden Demonstranten erst Tage später beim Namen.

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