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Stärke des Erdbebens auf Ischia nach oben korrigiert

Stärke des Erdbebens auf Ischia nach oben korrigiert

Ein sieben Monate altes Baby wurde in der Nacht aus einem zerstörten Haus geholt, zwei Brüder des Buben im Alter von acht und elf Jahren wurden nach 14 bzw.

Ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala hat Montagnacht die Insel Ischia erschüttert. Ihr erst sieben Monate alter Bruder war bereits in der Nacht gerettet worden.

Feuerwehrleute bargen den elfjährigen Ciro Dienstagmittag rund 16 Stunden nach dem Beben.

Der Erdstoß der Stärke 3,6 hatte die Mittelmeerinsel vor Neapel am Montagabend gegen 21.00 Uhr getroffen, teilte die italienische Erdbebenwarte INGV mit.

Am Dienstagnachmittag sieht es so aus, als ob es bei dieser vorläufigen Erdbeben-Bilanz bleiben wird: Zwei Tote, 39 Verletzte, 2600 obdachlos Gewordene in den Orten Casamicciola und Laccameno.

Viele ausländische Touristen besuchen die für ihre Thermalbäder berühmte Insel eher in der Nebensaison. Anschließend bemühte sich die Retter fieberhaft, zu den beiden verschütteten Brüdern des kleinen Pasquale vorzudringen. Sie könnten das Krankenhaus voraussichtlich bald verlassen. Weitere Gebäude seien beschädigt worden. Um kurz vor Neun am Montagabend bebte hier die Erde. Das Zentrum des Bebens lag nach ihren Angaben in zehn Kilometer Tiefe. Geologen erklärten, dass das vergleichsweise schwache Beben vermutlich auch wegen der geringen Tiefe so großen Schaden anrichten konnte.

Die Regierung bekräftigte ihr Vorhaben, in Italien den Bau erdbebensicherer Gebäuden zu fördern.

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Das Auswärtige Amt in Berlin warnte vor Nachbeben und Gefahren aufgrund herabstürzender Gebäudeteile. Österreicher waren von dem Beben nicht unmittelbar betroffen.

Männer stehen in Casamicciola neben einem eingestürzten Haus.

Die Gemeinde im Norden der Insel ist demnach besonders betroffen von dem Erdbeben. Eine Twitter-Nutzerin berichtet auf dem Kurznachrichtendienst von einem Alptraum, "ein schreckliches Erlebnis, alles bebte, wurde schwarz, Häuser stürzten ein", schrieb sie. Hotels und das einzige Krankenhaus der Insel wurden evakuiert.

"Es hat alles angefangen zu wackeln, alles ist heruntergefallen (.)". "Es ist das Schlimmste, was mir je passiert ist". Touristen und Bewohner seien in Panik nach draussen gelaufen, berichteten italienische Medien. Auch soll mancherorts der Strom ausgefallen sein. Für sie wurde im Ort ein Fußballstadion geöffnet. Insgesamt sollen mehr als 25 Menschen verletzt worden sein.

Die Insel mit vulkanischem Ursprung ist vor allem im Sommer sehr beliebt bei Urlaubern.

Helfer suchen auf der italienischen Insel Ischia unter den Trümmern nach Überlebenden. Erstaunlich ist, dass ein Erdbeben dieser Stärke so viel Schaden angerichtet hat. Viele Häuser müssten schleunigst abgerissen werden. Die Häuser sein teils alt, mit schlechtem Material gebaut oder seit Jahren nicht restauriert worden.

Ischia liegt in einer seismisch sehr aktiven Region. Jedes Jahr kommen fast eine halbe Million Deutsche, auch Kanzlerin Angela Merkel macht gern Osterurlaub auf Ischia.

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