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Wieder Demonstrant bei Generalstreik in Venezuela getötet

Wieder Demonstrant bei Generalstreik in Venezuela getötet

Seit Wochen kommt es immer wieder zu Protesten gegen den Plan der Regierung, die Verfassung zu ändern. Seit Beginn der Massendemonstrationen im April starben mehr als 100 Venezolaner. Die Opposition wirft ihm vor, per Verfassungsänderung das Parlament ausschalten und eine Diktatur errichten zu wollen.

BerlinDas Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen befürchtet wegen der bevorstehenden Wahl einer Verfassungsgebenden Versammlung in Venezuela weitere Gewalt in dem südamerikanischen Land. Die Opposition hat zum Boykott aufgerufen.

Nach Maduros Wunsch sollte eine erste Gesprächsrunde noch vor der Abstimmung vom Sonntag stattfinden. Im März hatte sie die zeitweilige Entmachtung des von der Opposition dominierten Parlaments durch das Oberste Gericht als Verfassungsbruch kritisiert. Sie sehen dahinter ein Manöver, um die für Ende 2018 vorgesehene Präsidentschaftswahl hinauszuschieben.

Die Vereinigten Staaten machten ihre Ankündigung wahr und verschärften die Sanktionen gegen Regierungsvertreter und hochrangige Funktionäre. Dieser hatte bei einer Konferenz erklärt, dass die US-Regierung in "direkter Kooperation" mit den rechtsgerichteten Regierungen von Mexiko und Kolumbien am Sturz der venezolanischen Regierung arbeite. Das US-Außenministerium teilte mit, dass Regierungsmitarbeiter die Möglichkeit hätten, auszureisen und warnte zugleich vor Reisen in das Krisenland. Über den Kurznachrichtendienst Twitter rief das Oppositionsbündnis "Tisch der demokratischen Einheit" (MUD) für Freitag zu landesweiten Kundgebungen auf. Das seit 1999 von Linksnationalisten regierte Land mit den größten Ölreserven der Welt steht nach Jahren der Misswirtschaft am Rande des Ruins. Gewalt, Lebensmittel- und Medizinmangel prägen den Alltag in dem einst reichen Land.

Sintflut bremst DFB-Frauen bei EM aus
Rund eine halbe Stunde vor dem geplanten Anpfiff hatte der Regen eingesetzt, der den Platz im Stadion in Rotterdamm durchweichte. Wegen sintflutartiger Regenfälle ist die Austragung des EM-Viertelfinals der deutschen Fußball-Frauen gegen Dänemark unklar.


Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat kritisiert den Kurs von Präsident Maduro und zeigt sich besorgt über Lage in Venezuela. Die Opposition hatte angekündigt, die Wahl zu boykottieren, mit der Maduro seine Macht ausbauen will. Beobachter rechnen mit einer Eskalation, wenn am Sonntag die Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung stattfindet. Der Grund: Durch die Bevorzugung von Vertretern der Arbeiterklasse wird mit einer Mehrheit für Maduro gerechnet.

- 364 Mitglieder, die jeden Kommunalbezirk im Land vertreten.

Mit dem heutigen Freitag geht auch ein von der Opposition initiierter Generalstreik in den zweiten Tag. Dazu kommen 181 Personen aus Sektoren, die vorwiegend den Sozialisten nahestehen: Arbeiter, Studenten, Rentner, Bauern, Fischer.

Mittlerweile haben zehn Fluggesellschaften den Flugverkehr nach Caracas eingestellt, Zehntausende Menschen sind geflüchtet.

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