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EU-Strafe führt zu Gewinneinbruch bei Alphabet

EU-Strafe führt zu Gewinneinbruch bei Alphabet

Den Gewinn hätte Alphabet von 4,9 Milliarden US-Dollar auf 6,26 Milliarden US-Dollar steigern können, wenn da eben nicht die Rekord-Geldbuße der EU wäre.

Allerdings gab es in dem Zahlenwerk auch unabhängig von diesem Sonderfaktor ein paar Details, die an der Börse nicht gut ankamen.

Für Alphabet zahlte sich der Fokus auf die Video-Tochter Youtube aus.

Die Wall Street zeigte sich von Bilanz allerdings überwiegend enttäuscht und schickte die Alphabet-Aktie, die im Handelsverlauf noch knapp an der 1000-Dollarmarke und an neuen Allzeithochs vorbei geschrammt war, nachbörslich um 3 Prozent auf 970 Dollar nach unten. "Was wir hier sehen, sind Gewinnmitnahmen nach einem ziemlich guten Lauf", sagte Analyst Shebly Seyrafi von FBN Securities nach Veröffentlichung der Quartalszahlen.

Seehofer plant "große Kabinettsumbildung" nach Bundestagswahl
Die Grünen wären seiner Ansicht nach zwar kein angenehmer Partner, Wahlergebnisse suchten sich aber ihre Koalitionen. Ob dann Weiteres damit verbunden ist, hängt vom Verlauf des Wahlkampfs und letztlich vom Wahlergebnis ab.


Die Werbeerlöse des Konzerns, der auch das weit verbreitete Smartphone-Betriebssystem Android anbietet, machen weiter den Löwenanteil des Geschäfts aus.

Wegen Benachteiligung der Konkurrenz bei der Online-Suche nach Shopping-Angeboten hatten die Brüsseler Wettbewerbshüter vor einem Monat eine Strafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt, so viel wie gegen kein Unternehmen zuvor. Gleichzeitig sanken aber die Einnahmen damit, weil der Wert, den Werbekunden bereit sind für eine Anzeige auf einer Google-Webseite zu bezahlen, um 23 Prozent einbrach. Bereits im Vorquartal hatte es hier einen Rückgang um 19 Prozent gegeben. Davon wurden wiederum knapp 22,7 Milliarden Dollar durch Werbung generiert.

Google geht es als wichtigstem Teil des Konzerns bestens, konnte das Unternehmen wegen der weiter steigenden Zahl der weltweit aktiven Internet-Nutzer doch deutlich mehr Klicks auf seine Werbung verzeichnen als noch vor einem Jahr. Das wäre ein Plus von knapp 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings macht eine Rekordstrafe der EU-Kommission einen Strich durch die Quartalsbilanz.

Während die Erlöse um 34 Prozent auf 248 Millionen Dollar gesteigert wurden, reduzierten sich die Nettoverluste um 10 Prozent von 855 auf 772 Millionen Dollar. Experten hatten in der als "andere Wetten" bezeichneten Sparte, die teilweise sehr kostspielige Zukunftsinitiativen bündelt, mit einem deutlich höheren Minus gerechnet.

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