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Überlegener Hamilton - Reifendesaster bei Ferrari

Überlegener Hamilton - Reifendesaster bei Ferrari

Silverstone (ENG). Grand Prix von Grossbritannien: 1. Hamilton feierte auf dem Kurs nordwestlich von London zuletzt drei seiner vier Siege in Serie. Hamilton schuf sich, falls die Untersuchung keine Folgen zeitigt, mit seiner insgesamt 67. Ein Sieg ist Pflicht, alle erwarten ihn von mir - und ich muss in der WM aufholen. Der Brite setzte sich gestern gegen seinen finnischen Stallrivalen Valtteri Bottas durch, der vom neunten Startplatz aus eine erfolgreiche Aufholjagd lanciert hatte und letztlich auch vom Reifenpech der Ferrari-Stars Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen profitierte. Stelle liegend einen Reifenschaden vorn links erlitt.

Genau dieser Boxenstopp rächte sich am Schluss: Zwei Runden vor Schluss platzte Vettel der mittlerweile stark abgenutzte Vorderreifen, der Deutsche musste seinen waidwunden Ferrari an die Boxengasse zurückschleppen und überquerte die Ziellinie nach einem erneuten Reifenwechsel schlussendlich als Siebenter.

Der nächste Grand Prix steigt in zwei Wochen in Ungarn am Hungaroring.

Der Mercedes-Pilot pulverisierte den Streckenrekord und sicherte sich mit einem komfortablen Vorsprung von einer halben Sekunde die Pole Position bei seinem Heimrennen. Dahinter kämpften Max Verstappen (Red Bull) und WM-Spitzenreiter Vettel um die 3. Position. Es ging eng zu und die beiden verließen sowohl in Stowe als auch in der anschließenden Ecke Vale Corner leicht die Strecke. Noch im Cockpit hatte sich Vettel via Boxenfunk darüber beschwert. Von hinten rückte Bottas im zweiten Silberpfeil näher, der wegen eines regelwidrigen Getriebewechsels nur von Platz neun starten durfte. Als Eddie Jordan, Ex-Teamchef und Fahrerlager-Kultfigur live in die Medienrunde platzte für einen britischen Sender und sich dicht neben Vettel postierte, scherzte der Deutsche: So nah seien sie sich sonst noch nie gekommen. Und abseits der Piste, wo es keinen Sebastian Vettel gibt, der ihm das Leben schwermacht, da holt er sich die Energie dadurch, dass er sich in kein Raster pressen lässt.

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Nach seinem 2. Stopp reihte sich Bottas zwischen Vettel und Verstappen an 4. Räikkönens Pneus waren noch sechs Runden frischer als die von Vettel. Der Gegner aber hieß diesmal Bottas.

Für Spannung in einem ansonsten ereignisarmen Rennen sorgte lange Zeit das verbissen geführte Duell zwischen Vettel und Verstappen. Nie hat es einen sympathischeren Grund gegeben, zu spät zur FIA-Runde zu erscheinen.

Es ist nicht der momentane Rückstand von 20 Punkten auf Vettel, der Hamilton beunruhigt - im Vorjahr stand es schlechter zum gleichen Zeitpunkt. Schon in der Qualifikation, als er die Gegner von Ferrari düpierte - und erst recht während der 51 Runden im zehnten WM-Lauf, auf denen er sich in einer eigenen Umlaufbahn befand. Alonso jedoch fiel einmal mehr mit Schaden am Honda-Motor aus.

Schon in der zweiten Runde kam nach einem Crash zwischen den beiden Toro-Rosso-Teamkollegen Carlos Sainz und Daniil Kwjat das Safety Car auf die Strecke. Was auch damit zusammenhängen mag, dass die Zeitungen tags darauf zwar wohl Bilder von Hamilton abdruckten - wenn auch nicht als strahlenden Helden vor der Nelson-Säule, sondern als Partymacher in Badehose am Strand von Mykonos.

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