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Opfer des Messerangriffs von Hurghada kommen aus Niedersachsen

Opfer des Messerangriffs von Hurghada kommen aus Niedersachsen

Ely, der schon Jahrzehnte in dem Taucherparadies am Roten Meer lebt, erzählt, dass er beide Todesopfer kannte. Eine offizielle Bestätigung für diese Angaben gab es zunächst nicht. Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Kairo seien vor Ort und stünden mit den ägyptischen Behörden in Kontakt. Unter anderem sollen sie den Tatort besichtigen und die Rückführung der Leichen in die Wege leiten. Bei dem Angriff in einem Hotel wurden vier andere Ausländer verletzt. Dort ging er dann mit dem Messer auf Touristengruppen los. Drei Urlauber aus Österreich und Schweden wurden dabei verletzt.

Das Auswärtige Amt in Berlin verurteilte den Angriff. Das Auswärtige Amt teilte mit, es habe mit großer Bestürzung von dieser "feigen und niederträchtigen" Tat erfahren, die sich "gezielt gegen Urlauber gerichtet zu haben scheint, die eine unbeschwerte und erholsame Zeit am Meer verbringen wollten". "Wir trauern mit den Familien der Opfer und hoffen, dass alle, die bei dem Angriff verletzt worden sind, rasch und vollständig wieder gesund werden".

München - Bei einem Messerangriff im ägyptischen Badeort Hurghada sind am Freitag zwei Ausländerinnen getötet und vier weitere verletzt worden.

Die ägyptische Nachrichtenseite "Al-Masry Al-Youm" zitierte den Manager des Hotels El Palacio. Demnach soll der Angreifer zunächst an einem benachbarten Hotelstrand Urlauber attackiert haben, bevor er zum Strand seiner Anlage weitergeschwommen sei.

Polizeieinsatz in Ludwigshafen nach Drohung gegen Ärzte und Polizisten
Annastiftkrankenhaus in Ludwigshafen und mehrere Arztpraxen entlang der Buslinie 74 wurden von der Polizei umgehend geschützt . Nach den bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass es sich bei ihm um den Tatverdächtigen handelt.


Der Angreifer wurde nach der Mordtat von Hotelgästen und Sicherheitspersonal überwältigt.

Ein Angreifer hatte offenbar am Strand eines Hotels eine Gruppe von Touristen angegriffen. Sein Motiv sei noch unklar. "Wir haben den Typen mit seinem Messer gestoppt". Als Landsleute ihn aufhalten wollten, habe er gerufen, dass sein Angriff nicht auf Ägypter abziele. Er habe den Touristen ins Gesicht, den Hals und in die Füsse gestochen.

Kairo Im ägyptischen Touristenort Hurghada hat ein Mann auf Touristen eingestochen. Seit den 80er-Jahren sind mehr als 250 Hotelanlagen in dem ehemaligen Fischerdorf entstanden. Der Badeort ist vor allem für seine warmen Temperaturen und die faszinierende Unterwasserwelt bekannt, weshalb Hurghada als wichtigstes Ziel für Tauchurlauber am Roten Meer gilt. Die Getöteten stammen Sicherheitskreisen zufolge aus Niedersachsen. Die Extremisten übernahmen auch die Verantwortung für den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai im Oktober 2015. Im Juli 2005 starben bei einer Anschlagsserie im Badeort Scharm el Scheich 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte in der Vergangenheit mehrere Attentate auf Sicherheitskräfte, Touristen und Christen für sich beansprucht.

Kurz vor der Attacke auf die Feriengäste in Hurghada hatte es in der Nähe der Hauptstadt Kairo noch einen weiteren Zwischenfall gegeben.

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