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Offenbar zwei Deutsche in Ägypten mit Messer getötet

Offenbar zwei Deutsche in Ägypten mit Messer getötet

An einem Strand in dem beliebten Urlaubsort Hurghada am Roten Meer hat ein Angreifer mit dem Messer mehrere Urlauber angegriffen.

Nach seiner Tat sei der Messerstecher dann geflohen, schildert der Hotelier weiter.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verübt in Ägypten regelmäßig Angriffe, meistens auf Sicherheitskräfte.

Die Nachrichtenagentur AFP schreibt, der Angreifer habe zugegeben, radikalislamische Ideen zu unterstützen. Der Mann soll am Freitag von einem öffentlich zugänglichen Küstenstreifen aus an den Hotelstrand im beliebten Badeort Hurghada geschwommen und mit dem Messer auf Touristengruppen losgegangen sein.

Vier weitere Menschen, ebenfalls alle Ausländer, wurden nach Angaben des staatlichen ägyptischen Informationsdienstes bei dem Angriff verletzt. Bislang hat sich auch noch niemand zu der Tat bekannt.

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Verbindliche Auskunft war darüber gestern aber weder bei Alno noch bei einzelnen Händlern oder dem Branchenverband zu bekommen. Seit kurzem amtierte statt des langjährigen Vorstandschefs Max Müller der frühere Finanzvorstand Christian Brenner.


Am Freitagmorgen hatten unbekannte Angreifer zwei Polizisten und drei Rekruten an einem Kontrollpunkt in al-Badraschin nahe der Hauptstadt Kairo offenbar mit automatischen Waffen getötet. Er sei Nachbarn zufolge nach Hurghada gefahren, um Arbeit zu finden. Er soll keine Vorstrafen gehabt haben. "Wir haben nunmehr die traurige Gewissheit, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff in Hurghada ums Leben gekommen sind", teilte eine Ministeriumssprecherin in Berlin mit. Bei zwei von ihnen soll es sich um Frauen aus Russland und Tschechien handeln.

Die Agentur Interfax berichtete, dass eine russische Frau verletzt worden sei und berief sich dabei auf das russische Konsulat. Eine 36 Jahre alte tschechische Touristin erlitt nach Angaben des Außenministeriums in Prag bei dem Messerangriff Schnittverletzungen am Bein und am Rücken. Sie schwebe nicht in Lebensgefahr. "Dieser Typ ist rübergeschwommen und hat die zwei deutschen Frauen erstochen", sagt ein Manager des Hotels Zahabia im Zentrum Hurghadas. Daran sei auch Sicherheitspersonal des Hotels beteiligt gewesen.

Der Mann sei bewusstlos gewesen und vom Personal gefesselt worden, erklärte Taha weiter.

In sozialen Netzwerken gab es Bilder, die den angeblichen Angreifer auf einer Art Kofferwagen liegend zeigen. Hotelmanager Taha vermutet, dass der Mann psychisch krank sei. Während seiner Attacke habe er gerufen: "Bleib weg, ich will keine Ägypter". "Ich bin sehr bestürzt über dieses feige Verbrechen", zitierte das Auswärtige Amt den Minister bei Twitter. "Mein tiefes Beileid den Familien der Ermordeten", so der SPD-Politiker. Zuvor hatte das Auswärtige Amt lediglich die deutsche Herkunft der beiden Frauen bekanntgegeben. Später bestätigt sie der Deutschen Presse-Agentur den Ablauf noch einmal. Eine weitere Bekannte von ihm habe die beiden Frauen nach der Tat identifiziert.

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