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UN-Chef verurteilt Attentat am Tempelberg in Jerusalem

UN-Chef verurteilt Attentat am Tempelberg in Jerusalem

Wie sein Sohn am Freitag bekannt gab, wurde Großmufti Muhammad Ahmad Hussein von der Polizei in Gewahrsam genommen. Ein Leibwächter des Großmuftis bestätigte dies.

Zur Identität der Angreifer machte die Polizei zunächst keine Angaben. Drei Polizisten hätten Verletzungen erlitten, zwei von ihnen verstarben im Krankenhaus.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprach, dass sich am jahrelang geltenden Zugang zum Tempelberg langfristig nichts ändern werde. Mit seinen Anhängern protestierte Hussein in Jerusalems Altstadt gegen diesen Schritt.

Der Jerusalemer Tempelberg ist für alle drei monotheistischen Weltreligionen - das Judentum, das Christentum und den Islam - von großer Bedeutung. Die Angreifer wurden dann bei ihrer Flucht zum Tempelberg von israelischen Sicherheitskräften getötet.

Krebskranker chinesischer Dissident Liu in Lebensgefahr
Der chinesische Außenamtssprecher Geng Shuang verbat sich am Montag erneut jede Einmischung aus dem Ausland in der Frage. Sein Tumor an der Leber sei gewachsen und die Leber blute, teilte das Universitätskrankenhaus in Shenyang am Montag mit.


Laut Medienberichten wurden bei den Angreifern israelische Ausweise gefunden. Die Zeitung "Haaretz" berichtet, der Inlandsgeheimdienst Shin Bet habe die drei Männer als israelische Araber aus der Ortschaft Umm al-Fahm im Norden des Landes identifiziert. Die Altstadt befindet sich in Ost-Jerusalem, das von Israel besetzt und annektiert wurde. Israelische Medien verbreiteten ein Video vom Gelände vor der Al-Aqsa-Moschee, in dem Schüsse zu hören waren.

Inzwischen riegelten Sicherheitskräfte das Areal um den Tatort ab. Zwischenfälle dort haben häufig Aufruhr in der ganzen Region ausgelöst.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte in einem Telefonat mit Netanyahu den Angriff auf die israelischen Polizisten. Die mit der Fatah von Abbas konkurrierende Palästinenser-Organisation Hamas lobte dagegen die Attentäter. Besonders junge Palästinenser werden regelmäßig gestoppt und kontrolliert.Seit September 2015 haben palästinensische Attentäter laut israelischen Angaben 45 Israelis, zwei US-Bürger und eine britische Touristin getötet. In der Regel handelt es sich bei den Attentätern um Palästinenser, die als einsame Wölfe agieren und meist nicht anders als mit einem Messer oder ihrem Pkw bewaffnet sind. Zuletzt wurde Mitte Juni eine Polizistin erstochen - die Extremistenmiliz Islamischer Statt (IS) hatte die Tat damals für sich reklamiert.

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