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Trumps Auftritt in Paris: "Nichts wird uns jemals trennen"

Trumps Auftritt in Paris:

Paris. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump zu einem eintägigen Besuch in Paris begrüßt. Auch US-amerikanische Militärs marschieren mit, fünf von ihnen in Uniformen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Sie hätten vereinbart, eine "Roadmap" für die Zeit nach dem Krieg in dem Land zu entwerfen.

Gegenüber Trump macht es Macron wie der russische Präsident Wladimir Putin: Harte Kante zeigen, um Trumps Macho-Instinkt zu entsprechen - nur um ihn dann mit Schmeicheleien gefügig zu machen. "So etwas nennt man Recherche über die Opposition", sagte Trump. Macron empfing den Amerikaner mit militärischen Ehren am Invalidendom. Der Kommentarschreiber Nicolas Domenach ortet auch ein persönliches Eigeninteresse Macrons, indem er an dessen virilen Handshake mit Trump am letzten G7-Gipfel erinnert: "Der Präsident hat erkannt, welchen Nutzen er daraus ziehen kann, wenn er den Vorsteher der größten Supermacht auf dem Gebiet der demonstrativen Männlichkeit her ausfordert".

Bei Donald Trumps Staatsbesuch in Frankreich kam es zu einem weiteren Fauxpas.

Familienstreit eskaliert: 28-Jähriger bei SEK-Einsatz erschossen
Um mehr über die Hintergründe der Tat zu erfahren, begannen die Beamten zudem mit der Befragung der Familie und des Umfelds. Nach Angaben der Polizei lebte Mann in dem Haus mit seiner Familie, darunter seine Mutter und seine Großmutter.


Ganz so dramatisch soll es mit Trump trotz der Differenzen in Klima- oder Handelsfragen nicht werden. Am Freitag schaut Trump noch als Ehrengast bei der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf den Champs-Élysées zu. Die First Lady der USA dagegen, Melania Trump, ist fast 24 Jahre jünger als ihr Mann. Trump seinerseits werde zu Hause wohl behaupten, dass er "selbst" von den Franzosen akzeptiert werde. "Wunderschön", ergänzte Trump, wie auf Videoaufnahmen festgehalten wurde. Am Donnerstag hatten Trump und Macron bereits Einigkeit demonstriert: Man habe intensive und gute Gespräche geführt, sagten beide einen Tag vor dem Nationalfeiertag. Es ist erstaunlich: Kaum im Amt, spielt Macron in der europäischen Diplomatie schon eine zentrale Rolle. Der US-Präsident sprach in Paris den Terroranschlag in Nizza vor einem Jahr an und betonte den "gemeinsamen Kampf gegen den Terror".

Macron sei ein "tough guy", ein harter Typ, der für Sicherheit sorgen werde. "Wir werden ein Essen unter Freunden haben", sagte Macron dazu. Seit seiner Inthronisation hat Macron, der die Präsidenten Charles de Gaulle und François Mitterrand als seine Vorbilder in der Aussenpolitik bezeichnet, keine Gelegenheit ausgelassen, Frankreich mit viel Theatralik wieder ins Zentrum der internationalen Politik zu rücken.

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