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Angreifer sticht auf Urlauber in Hurghada ein: Zwei Tote

Angreifer sticht auf Urlauber in Hurghada ein: Zwei Tote

Die Botschaft in Kairo stehe im engsten Kontakt zu den ägyptischen Behörden und arbeite daran, schnellstmöglich für Aufklärung zu sorgen. Ein Mann hatte auf Touristinnen eingestochen.

Zunächst hiess es, es handle sich um zwei Ukrainerinnen. Das Auswärtige Amt schloss das nicht aus. "Gewissheit haben wir darüber noch nicht", teilte ein Sprecher am Abend mit. "Wir trauern mit den Familien der Opfer und hoffen, dass alle, die bei dem Angriff verletzt worden sind, rasch und vollständig wieder gesund werden".

Unter den Verletzten seien Bürger der Ukraine und Tschechiens, sagte ein Sicherheitsbeamter. Die Agentur Interfax berichtet mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin.

Das Innenministerium in Kairo hatte zunächst nur den Angriff mit sechs Verletzten bestätigt, das Gouvernement Rotes Meer ergänzte später, dass es bei dem Angriff Tote gegeben habe. Das Motiv ist derzeit noch unklar. Der Attentäter sei zwischen 20 und 30 Jahre alt, wurde festgenommen und werde verhört, hieß es.

Maas und de Maizère streiten in Journalisten-Affäre
Die Pressefreiheit sei ein sehr hohes Gut, sagt der Justizminister der "Mitteldeutschen Zeitung" in der Donnerstagausgabe. Dabei habe das Bundeskriminalamt (BKA) "ausschließlich auf Erkenntnisse deutscher Sicherheitsbehörden zurückgegriffen".


In sozialen Netzwerken gab es Bilder, die den angeblichen Angreifer auf einer Art Kofferwagen liegend zeigen.

Laut den Ermittlern schwamm der Täter von einem nahe gelegenen öffentlichen Strand. Stützen! Stabilisieren! Mit Ihrem Besuch in Ägypten will Kanzlerin Merkel einem schwer angeschlagenen Land helfen, das auf keinen Fall mit ins Bodenlose stürzen sollte. Die Türkei und das Bundeskriminalamt (BKA) gehen davon aus, dass das Attentat in der türkischen Metropole auf die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückgeht. Er sei Augenzeuge gewesen. Es gibt für diese Version bisher keine Bestätigung.

Ein Angreifer hat am Freitag im ägyptischen Badeort Hurghada zwei ausländische Touristinnen mit einem Messer getötet und vier weitere Menschen verletzt. Die Badeorte am Roten Meer gelten unter westlichen Geheimdiensten als gut gesichert gegen Terroranschläge, ein Messerstecher aber ist durch Kontrollpunkte an den Zufahrtsstraßen kaum aufzuhalten.

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