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London-Anschläge: Was wir bislang wissen - und was nicht

London-Anschläge: Was wir bislang wissen - und was nicht

Darauf ist ein Mensch mit einem blutigen Messer in der Hand zu sehen und im Hintergrund - fälschlicherweise - die Tower Bridge statt der London Bridge sowie ein weißer Transporter. Sie waren im Londoner Viertel Barking festgenommen worden, aus dem zwei der drei Attentäter stammten.

Die britische Premierministerin Theresa May plant eine schärfere Überwachung von Internet und Messengerdiensten.

Auf Halbmast weht die britische Fahne über den Houses of Parliament. Offen ist allerdings noch, ob die polizeilichen Ermittlungen in dieselbe Richtung weisen.

Londons Bürgermeister, Sadiq Khan, während einer Schweigeminute in London. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beanspruchte über ihr Sprachrohr Amaq den Anschlag für sich.

Nach dem Terroranschlag in London mit sieben Toten und dutzenden Verletzten gerät die britische Premierministerin Theresa May kurz vor der Parlamentswahl massiv unter Druck. Die Polizeichefin sagt, die Anschläge sind eine "neue Realität", auf die sich die Briten wohl einstellen müssten. Die Polizei erschoss die mutmaßlichen Islamisten und nahm später zwölf Verdächtige fest.

Die Behörden wollen in den kommenden Tagen mehr Polizeibeamte für die Hauptstadt bereithalten. Butt hatte seine Gesinnung nicht verborgen und sogar in einer TV-Dokumentation mit einer IS-Fahne posiert.

Was wir wissen und was nichtWas wir wissen: Um 22.08 Uhr Ortszeit (23.08 MESZ) gehen bei der Polizei erste Notrufe darüber ein, dass ein Wagen auf der London Bridge Fussgänger erfasst hat, wie Anti-Terror-Chef Mark Rowley mitteilte. Aber die Behörden hätten keine Belege gefunden, dass er einen Anschlag plane. Butt war für seine radikalen Ansichten bekannt, arbeitete 2016 aber trotzdem mehrere Monate für die Londoner U-Bahn.

Londons Bürgermeister: Trump-Besuch nicht angemessen
Die britische Premierministerin Theresa May hatte Khan zuvor "exzellente Arbeit" attestiert. Stattdessen müsse sich endlich "um die Sicherheit unserer Bevölkerung" gekümmert werden.


Nach dem Terrorangriff in London kämpfen noch immer 21 Schwerstverletzte um ihr Leben. Dieses konnte zunächst nicht auf Echtheit überprüft werden.

Das legt nahe, dass die Terrororganisation den Anschlag nicht von langer Hand geplant hat sondern ihn lediglich für sich reklamiert.

Khan ist der erste Londoner Bürgermeister islamischen Glaubens. Am Donnerstag wählt Großbritannien ein neues Parlament. Dabei tötete ein 52-Jähriger auf der Westminister Bridge mit einem Auto zwei Menschen. Ermittler seien noch damit beschäftigt, zwei Wohnungen in den Stadtteilen Newham und Barking zu durchsuchen. Er verwies darauf, dass May in ihrer Zeit als Innenministerin mitverantwortlich dafür gewesen sei, dass es heute 20.000 weniger Polizisten gebe als 2010. Drei Männer hatten am Samstagabend im Zentrum Londons Menschen mit einem Lieferwagen und langen Messern attackiert und dabei sieben Menschen getötet und rund 50 weitere teil schwer verletzt.

Insgesamt drei Täter wurden von der Polizei erschossen.

Mindestens 50 Menschen seien verletzt worden, teilten Rettungskräfte am frühen Morgen auf Twitter mit. Mehrere Menschen wurden noch vermisst. Zu den Todesopfern des Attentats zählt auch ein französischer Staatsbürger. Dort hat die Polizei weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Anschlag stehen sollen, festgenommen.

Den Namen des zweiten Attentäters gab die Polizei mit Rachid Redouane an. Geheimdienstmitarbeiter durchsuchten am Dienstag ein Restaurant, das einem Onkel Butts gehört, in der Stadt Jhelam, etwa 120 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Islamabad.

Inzwischen meldete die britische Polizei weitere Festnahmen.

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