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Nach Incirlik: Weitere Streit droht mit der Türkei

Nach Incirlik: Weitere Streit droht mit der Türkei

Brüssel (dts) - Die Nato hat auf den geplanten Abzug der Bundeswehr vom türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik mit Enttäuschung reagiert. Das Kabinett billigte ohne Diskussion den Plan von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die 260 dort stationierten Soldaten mit ihren "Tornado"-Aufklärungsjets und einem Tankflugzeug nach Jordanien zu verlegen". Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Das Tankflugzeug muss wahrscheinlich nur eine Pause von zwei bis drei Wochen einlegen.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel war am Montag in Ankara mit einem letzten Versuch gescheitert, eine generelle Besuchserlaubnis für deutsche Abgeordnete bei den 280 Bundeswehr-Soldaten in Incirlik zu erlangen. Ankara macht die Offiziere für den Putschversuch im vergangenen Jahr verantwortlich. Sie wies darauf hin, dass im geltenden Mandat kein konkreter Stationierungsort festgeschrieben sei, sondern lediglich das Einsatzgebiet.

Zorc: Kein Angebot für Aubameyang - Trainersuche ohne Eile
Noch ein Kandidat: Durch das Erreichen der Europa League weckt FC-Köln-Trainer Peter Stöger das Interesse anderer Vereine. Der frühe Vorbereitungsstart der Mannschaft in knapp drei Wochen könnte den Favre-Wechsel zusätzlich erschweren.


Die Regierung habe den Abzug aus Incirlik "zustimmend zur Kenntnis genommen", hieß es. Die geografische Lage und auch die Versorgungssituation in Al-Asrak bedeuten für die Soldaten eine Verschlechterung der Einsatzbedingungen.

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