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Terrormiliz IS reklamiert Anschlag von London für sich

Terrormiliz IS reklamiert Anschlag von London für sich

Die Täter wurden nach Angaben der Polizei am Borough Market gestellt und erschossen. Ein der Attentäter habe ihn mit einem Messer ins Gesicht gestochen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Sonntag. Das bedeute sowohl militärisches Eingreifen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak.

Keine Rückzugsräume im Netz: Das Internet dürfe Extremisten keinen Rückzugsort bieten. Die Terrorattacke auf der London Bridge erinnert auch an den Angriff vom 22. März. "Wir müssen viel stärker daran arbeiten, ihn zu erkennen und ihn aus dem öffentlichen Dienst und der Gesellschaft auszurotten".

Die Chefin der Londoner Polizei, Cressida Dick, sagte, sie gehe davon aus, dass kein Verdächtiger mehr auf der Flucht sei. Angesichts der Kritik rief Premierministerin Theresa May zwei Tage vor der Parlamentswahl die Sicherheitskräfte am Dienstag zur Aufarbeitung des Einsatzes auf.

Am Samstagabend waren drei Männer mit einem Lieferwagen auf der London Bridge in Menschen hineingefahren und hatten anschließend Passanten und Kneipenbesucher im beliebten Borough Market mit langen Messern attackiert. "Das war wie ein Amoklauf", zitierte die BBC einen Zeugen. Insgesamt drei Täter wurden von der Polizei erschossen. Augenzeugen berichteten, die Männer hätten "Dies ist für Allah!" gerufen, nachdem sie das Fahrzeug verlassen hatten. Sie unterstütze die "Shoot to Kill"-Linie der Polizei, also gezielte Schüsse in Tötungsabsicht auf Angreifer, sagte May am Montag vor Journalisten".

Noch frischer ist die Erinnerung an den Terroranschlag von Manchester vor knapp zwei Wochen, als ein Selbstmordattentäter nach einem Konzert seine Bombe in einer Menschenmenge zündete und 22 Menschen mit in den Tod riss. Je ein Mann und eine Frau seien wieder freigelassen worden. Der von ihren eigenen Konservativen sowie der oppositionellen Labour-Partei unterbrochene Wahlkampf werde schon morgen wieder aufgenommen.

"Rock am Ring": Verdächtige fielen bei Verkehrskontrolle auf
Es seien unter anderem die Bühnenbereiche und andere Eventflächen abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Unklar blieb zunächst, ob die ausgefallenen Auftritte nachgeholt werden. "Wichtig ist, es geht weiter! ".


- Mögliche Netzwerke: Zwar geht die Polizei nur von drei Beteiligten am Tatort aus, sucht aber nach Hintermännern und Helfern im Inland.

Polizisten inspizieren eine Karte der Gegend rund um den Anschlagsort. Die jüngsten Anschläge hätten "zweifellos" eine internationale Dimension gehabt.

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) äußerte sich nach der Tat betroffen: "Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint". CNN zufolge hatte sich Khan mit seiner Äußerung aber auf die Präsenz von Soldaten auf der Straße bezogen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, sein Land stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Grossbritanniens. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien".

Bei einer landesweiten Schweigeminute haben zahlreiche Menschen in Großbritannien der Opfer des Terroranschlags in London gedacht. "Wir werden diese Feiglinge nie gewinnen lassen, und wir werden uns nie vom Terrorismus einschüchtern lassen". Darin ist auch Khuram Shazad Butt, einer der vermutlich drei Attentäter des Anschlags von London am vergangenen Samstag, zu sehen. Zuvor stand um 12 Uhr unserer Zeit das öffentliche Leben in Grossbritannien landesweit für eine Minute still.

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