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"Rock am Ring": Verdächtige fielen bei Verkehrskontrolle auf

Nürburgring. Nürburgring (afp) Die Terrorangst hat in diesem Jahr auch den Nürburgring erfasst: Das dreitägige Musikfestival "Rock am Ring" war dort am Freitagabend wegen einer Terrorwarnung unterbrochen und erst am Samstagmittag fortgesetzt worden. Einen konkreten Tatverdacht gibt es laut Polizei derzeit aber nicht.

Am Samstag teilte Lieberberg schließlich via Facebook mit, die Polizei habe "grünes Licht für eine Wiederaufnahme der Aufbauarbeiten auf den Bühnen" gegeben. Unklar blieb zunächst, ob die ausgefallenen Auftritte nachgeholt werden. "Wichtig ist, es geht weiter!".

Das Festival "Rock am Ring" wird nach dem Terroralarm fortgesetzt. Zehntausende Besucher mussten das Gelände verlassen. Ob Rammstein, deren Auftritt am Freitagabend abgesagt werden musste, am Samstag ihre Show nachholen, sei laut Lieberberg noch nicht klar.

In einer vorläufigen Bilanz sprachen die Sicherheitskräfte sowohl in Nürnberg als auch in der Eifel von einem ausgesprochen friedlichen Verlauf.

Unter anderem sollten die deutschen Bands Donots, Beatsteaks, Kraftklub sowie als Hauptattraktion am späten Abend Die Toten Hosen spielen.

Nach der Fortsetzung des Musikfestivals "Rock am Ring" hat Veranstalter Marek Lieberberg seine Kritik an den Sicherheitsbehörden bekräftigt.

Parallel zur gründlichen Durchsuchung des Festivalgeländes wurden die zwei Verdächtigen durchleuchtet, genauso wie die Firmen, für die sie arbeiteten. "In einer solchen Bewertungssituation dürfen wir keine Risiken einbauen", sagte er.

Taschen und Rucksäcke auf dem eigentlichen Festivalgelände wurden untersagt.

Freundlicher Start in den Juni - Dax im Plus
Noch deutlichere Gewinne verbuchten die Aktien der Biotechfirma Medigene mit mehr als 3 Prozent Plus an der TecDax-Spitze. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Mittag wurden für eine Feinunze 1.264,07 US-Dollar gezahlt (-0,23 Prozent).


Nürburgring (02.06.2017 - 21:42 Uhr) - Die Polizei hat ein Bürger-Infotelefon geschaltet.

Schon in Vorhinein wurde von den Organisatoren die Anzahl der Sicherheitskräfte nach dem Anschlag nach einem Konzert von Ariana Grande (23) in Manchester erhöht. Alle knapp 90.000 Tickets waren verkauft.

Am Freitag stand die Rock-Welt für einen Moment still.

Polizeibeamte durchsuchen nach dem Festivalabbruch wegen Terrorgefahr das Veranstaltungsgelände. Die Verdächtigen werden den Ermittlern zufolge der hessischen Salafistenszene zugerechnet. Bei mindestens einer Person habe es "Erkenntnisse zu islamistischem Terrorismus" gegeben, hieß es. Die drei Verdächtigen seien am Morgen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Beamten glichen die Namen der Männer später mit den Personallisten von Rock am Ring ab und stellten fest, dass die Männer nicht offiziell als Personal gemeldet waren.

Lieberberg hatte zuvor die Unterbrechung des Festivals durch die Polizei kritisiert.

Sehen Sie hier ein Video mit dem Auftritt von Marek Lieberberg.

In Richtung der Polizei sagte er: "Ich hoffe, dass sie mit uns und unseren Fans ebenso umgehen wie bei Fußballspielen, wo am nächsten Tag wieder gespielt wird". Es seien unter anderem die Bühnenbereiche und andere Eventflächen abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher.

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