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Londons Bürgermeister: Trump-Besuch nicht angemessen

Londons Bürgermeister: Trump-Besuch nicht angemessen

Donald Trump ist in London nicht willkommen: Nach herben Twitter-Angriffen im Umfeld eines neuerlichen Terroranschlags an der Themse hat der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan einen Staatsbesuch des US-Präsidenten in Großbritannien als unangemessen abgelehnt. Der Bürgermeister der britischen Hauptstadt habe "Besseres zu tun", als auf einen "schlecht informierten Tweet" des US-Präsidenten zu antworten, erklärte ein Sprecher Khans am Sonntag in London.

Trumps Außenminister Rex Tillerson verteidigte die Twitter-Tiraden seines Präsidenten. Bereits gestern hatte sich Trump kritisch zu Khan geäußert.

Trump hatte Khan über Twitter eine "armselige Ausrede" vorgeworfen - zuvor hatte der Bürgermeister nach dem Terroranschlag am Samstagabend gesagt, es gebe keinen Grund, wegen des erhöhten Polizeiaufgebots in der Stadt in Alarmstimmung zu verfallen. Stattdessen müsse sich endlich "um die Sicherheit unserer Bevölkerung" gekümmert werden. Die britische Premierministerin Theresa May hatte Khan zuvor "exzellente Arbeit" attestiert.

Freundlicher Start in den Juni - Dax im Plus
Noch deutlichere Gewinne verbuchten die Aktien der Biotechfirma Medigene mit mehr als 3 Prozent Plus an der TecDax-Spitze. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Mittag wurden für eine Feinunze 1.264,07 US-Dollar gezahlt (-0,23 Prozent).


Das Vereinigte Königreich solle "dem Präsidenten der USA nicht den roten Teppich ausrollen in Anbetracht dessen, dass seine Politik im klaren Widerspruch steht zu dem, wofür wir stehen", sagte Khan.

"In einer besonderen Beziehung ist es so wie mit einem guten Freund", fuhr Khan fort. Zugleich bekräftigte der rechtspopulistische Immobilienmilliardär seine Forderung nach einem Einreiseverbot für Bewohner von sechs mehrheitlich muslimischen Ländern. "Und es gibt viele Dinge, bei denen Trump falsch liegt". Unter anderem sagte er, die Menschen würden auf eine verstärkte Polizeipräsenz stoßen, darunter auch auf bewaffnete Polizisten - doch gebe es "keinen Grund, sich zu ängstigen". Er lobte aber, Khan habe sich in der Situation richtig verhalten.

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