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Nordkorea setzt Raketentests fort - USA drohen härtere Sanktionen an

Nordkorea setzt Raketentests fort - USA drohen härtere Sanktionen an

Der neue südkoreanische Präsident Moon Jae In teilte mit, sein Land bleibe trotz des klaren Verstoßes gegen die bestehenden UN-Resolutionen offen für Dialog.

Nach einem neuerlichen Raketentest Nordkoreas hat US-Präsident Donald Trump verschärfte Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang gefordert.

Nordkorea hat nach Angaben aus Seoul erneut eine ballistische Rakete getestet. Die Rakete sei 700 Kilometer weit Richtung Japan geflogen und dann ins Meer gestürzt, aber nicht auf japanischem Territorium. Durch seinen frühen Tod 2011 herrschte er nur 17 Jahre über Nordkorea und machte das Land währenddessen zu einer Atommacht. In beiden Fällen soll es sich um Mittelstreckenraketen gehandelt haben. Anfang Mai hatten die USA ihr Raketenabwehrsystem in Südkorea in Betrieb genommen.

Die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verbieten dem Land den Test ballistischer Raketen, die je nach Bauart mit konventionellen, biologischen, chemischen oder atomaren Sprengköpfen bestückt werden können.

Doch Nordkorea scheint den Zeitpunkt des Raketentests jetzt bewusst gewählt zu haben.

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Anders als die PKK gelten die PYD und die YPG in den USA und der EU aber nicht als Terrorgruppe. Türkische Flugzeuge hatten vor zwei Wochen im Norden Syriens Stellungen der Miliz angegriffen.


Die USA stünden weiter zu ihrer unangreifbaren Zusage, den Verbündeten Japan und Südkorea beizustehen.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts teilte am Sonntag mit: "Diesen erneuten Bruch des Völkerrechts verurteilen wir auf das Schärfste und fordern das Regime in Nordkorea im Einklang mit unseren Partnern in aller Eindringlichkeit auf, von seinem aggressiven Konfrontationskurs abzulassen und zur Einhaltung internationaler Normen zurückzukehren". "Selbst, wenn Dialog möglich ist, müssen wir Nordkorea zeigen, dass dies nur funktioniert, wenn der Norden seine Einstellung ändert", sagte Moon am Sonntag.

Wenige Stunden nach dem Raketentest traf sich eine Gruppe südkoreanischer Parlamentsabgeordneter mit einer nordkoreanischen Wirtschaftsdelegation am Rande eines Wirtschaftsforums in Peking.

Die Absturzstelle der Rakete im Meer liege "näher an Russland als an Japan", daher könne sich Trump nicht vorstellen, dass die Regierung in Moskau "darüber erfreut ist". Moon warnte den Nachbarn vor weiteren Provokationen, will aber prinzipiell die Tür zu Gesprächen offenhalten. Moon will an die Annäherungspolitik der früheren liberalen Präsidenten Kim Dae Jung und Roh Moo Hyun anknüpfen, die auf wirtschaftliche und diplomatische Anreize setzten, um Nordkorea unter Kontrolle zu halten.

Die Lage in der Region ist nach zwei Atomversuchen und zahlreichen Raketentests durch Nordkorea seit dem vergangenen Jahr sehr angespannt. Seine Regierung schloss auch ein militärisches Vorgehen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms nicht aus. Choe war laut Yonhap zuvor in Oslo mit einer Gruppe von amerikanischen Sicherheits- und Abrüstungsexperten zusammengekommen.

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