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Macron-Partei präsentiert Kandidatenliste für Parlamentswahl

Macron-Partei präsentiert Kandidatenliste für Parlamentswahl

Ferrand hatte jüngst erklärt, die Bewegung werde künftig "En Marche la Republique" ("Vorwärts Republik") und nicht mehr "En Marche" ("Vorwärts") heißen. Allerdings dürfe man nicht "einem früheren Premierminister die Tür vor der Nase zuschlagen", sagte Ferrand.

Unter den Kandidaten ist auch der "Territorialreferent" von "En Marche!" in der Schweiz und Liechtenstein, Joachim Son-Forget.

Doch Macron hat den Wählern die Erneuerung der politischen Klasse versprochen. Im Gegensatz zu den Sozialisten können sich die Konservativen aber nach wie vor auf eine solide Wählerbasis stützen; ihr Kandidat François Fillon war in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl auf einen Stimmenanteil von 20 Prozent gekommen. Ferrands Angaben zufolge werde En Marche in Valls' Wahlkreis aber keinen Gegenkandidaten aufstellen. Am Donnerstag will Ferrand die 577 Kandidaten vorstellen, die bei der Parlamentswahl für "En Marche la Republique" kandidieren werden. Der Parteilinke Hamon kündigte für den 1. Juli die Gründung einer "breiten überparteilichen "Bewegung an, um die Linken in Frankreich neu aufzustellen".

Mit dieser Aussage treibt der Vertreter des rechten PS-Flügels einen Keil in die ohnehin schon am Boden liegende Partei. Zwar hat der junge Präsident versichert, auch mit bisherigen Mitgliedern der Republikaner und Sozialisten zusammenzuarbeiten, aber in erster Linie Novizen eine Chance geben zu wollen. Weil er zu Macron überlaufen will und angekündigt hat, dass er für dessen Bewegung gern bei den Parlamentswahlen antreten will, will die sozialistische Partei ihn nun ausschließen. Mit lokalen Komitees und Referenten in den Départements verfügt sie zudem über eine ähnliche Organisationsstruktur. Kritiker bemängeln, so werde die Anhängerzahl aufgebläht.

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Sicherheit Macron will 10.000 neue Polizisten einstellen und 15.000 Gefängnisplätze schaffen. Daneben plant er auch eine Vertiefung der Eurozone. Viele gemäßigte Sozialisten wie Valls sind inzwischen zur Bewegung von Macron übergelaufen. Macron wiederum gehörte als Wirtschaftsminister jener Regierung unter dem scheidenden Präsidenten Francois Hollande an, die Valls als Ministerpräsident leitete.

Macron gab nach seiner Wahl zum Präsidenten den EM-Vorsitz übergangsweise an die 68-jährige Catherine Barbaroux ab, die zuvor in mehreren Ministerien gearbeitet hatte. Im Gespräch für den Posten des Premierministers sind unter anderen der konservative Édouard Philippe, die liberale Europa-Abgeordnete Sylvie Goulard oder der Generalsekretär von "En Marche!", Richard Ferrand.

Sozialistenchef Cambadélis betonte aber am Dienstag, wer für Macron antrete, könne "unmöglich" Parteimitglied bleiben.

Der am Sonntag zum neuen französischen Präsidenten gewählte Macron will sich bei der Parlamentswahl im kommenden Monat eine parlamentarische Mehrheit sichern.

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