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Volkswagen will mit Kernmarke deutlich mehr Geld verdienen

Volkswagen will mit Kernmarke deutlich mehr Geld verdienen

Das Ziel: weg vom Image des Sorgenkinds im Konzern.

Herbert Diess (r), Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Pkw, und Arno Anlitz, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw im Geschäftsbereich Controlling und Rechnungswesen, sprechen am 05.05.2017 während der Jahres-Pressekonferenz in Wolfsburg (Niedersachsen) vor Medienvertretern. Im vergangenen Jahr hatte sie 1,8 Prozent erreicht - auf Basis der jetzt geltenden Bilanzierung wären es 2,1 Prozent gewesen.

Volkswagens Kernmarke gilt im Vergleich mit der Konkurrenz als renditeschwach. Hersteller wie BMW und Daimler sind hier enteilt - Daimler fährt mit derzeit zweistelligen Prozentwerten vorneweg, bei BMW waren es 2016 immerhin noch 8,9 Prozent. Die Umsetzung erfolge in drei Schritten, so der VW-Chef: "Bis 2020 soll die Ertragskraft der Marke im Kerngeschäft verbessert werden". In Deutschland wäre der Vorgang bei rund 72 Prozent der betroffenen Autos abgeschlossen, sagte VW-Markenchef Herbert Diess der "Süddeutschen Zeitung". Dazu hat das Unternehmen zusammen mit dem Betriebsrat auch einen "Zukunftspakt" vereinbart, der unter anderem den Wegfall von weltweit bis zu 30 000 Stellen vorsieht - ohne betriebsbedingte Kündigungen. Im Gegenzug sollen 9.000 Arbeitsplätze in Zukunftsfeldern entstehen, beispielsweise in der Software-Entwicklung. Auf mittlere Sicht will Diess weiterhin eine operative Rendite von 4% im Jahr 2020 und 6% im Jahr 2025 erzielen, was viele Finanzanalytiker aber nicht als sehr anspruchsvoll erachten. Vor Jahresfrist hatten wegen der Belastungen durch die Dieselaffäre nur magere 73 Millionen Euro zu Buche gestanden. Verwiesen wurde etwa auf hohe Kosten für das Erreichen der Grenzwerte beim klimaschädlichen Kohlendioxid. Diese Kosten würden bis 2020 deutlich über einer Milliarde Euro liegen, sagte Antlitz. Herbert Diess, sagte dazu beim Jahresgespräch der Marke Volkswagen in Wolfsburg: "2016 war für die Marke Volkswagen ein entscheidendes Jahr".

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Das Ende von "Game of Thrones" rückt unaufhaltsam näher, denn es steht bereits fest, dass nach Staffel 8 Schluss sein wird. Sky überträgt in Deutschland und zeigt die Episode in der Originalfassung in der Nacht vom 16. auf den 17.


Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden Abgas-Manipulationen bei weltweit elf Millionen Dieselfahrzeugen zugegeben.

Der Elektro-ID soll zunächst im VW-Werk Zwickau vom Band rollen und günstiger zu haben sein als das Tesla-Pendant. Ein Schmankerl für bereits stolze VW-Fahrer: In Kürze sollen ihre Autos auch nachträglich vernetzbar sein, wenn die neue Generation von Car-Net auf den Markt kommt und die ersten Mobilitätsdienste starten. Bis 2025 will VW Marktführer in der Elektromobilität werden und jährlich eine Million batteriebetriebene Autos verkaufen. In den USA, wo vor gut eineinhalb Jahren der Dieselskandal aufgeflogen war, sieht VW wieder Licht am Ende des Tunnels.

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