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Gelb-Rot nach Protest gegen Rassismus

Gelb-Rot nach Protest gegen Rassismus

Aus Protest gegen rassistische Beleidigungen hat Fußballprofi Sulley Muntari vom italienischen Erstligisten Delfino Pescara im Spiel bei Cagliari Calcio (0:1) das Feld verlassen und dafür offenbar die Gelb-Rote Karte gesehen. Als der 32-Jährige beim Schiedsrichter gegen die fortdauernden rassistischen Schmähungen protestierte, bekam er in der 90. Minute dafür die Gelbe Karte. Der Ghanaer hatte sich über die Schmährufe der Fans zuvor bei Schiedsrichter Daniele Minelli beschwert und war dann mit dem Wort "Basta!" Für seine temperamentvolle Beschwerde sah Muntari Gelb.

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"Er hat den Schiedsrichter gebeten, einzuschreiten, aber der behauptete, nichts gehört oder gesehen zu haben", sagte Pescara-Trainer Zdenek Zeman: "Muntari hatte recht, aber er hätte nicht vom Platz gehen sollen". In der Serie A kam es bereits mehrmals zu rassistischen Vorfällen. Vor etwas mehr als vier Jahren beendete Kevin-Prince Boateng, damals bei Milan Teamkollege von Muntari, in einem Testspiel in Norditalien seinen Einsatz nach wenigen Minuten. Der ehemalige DFB-Spieler Miroslav Klose war dabei, als eine Partie deswegen abgebrochen wurde. "Das hat mich verärgert". Aus Wut habe er den Platz verlassen, berichteten italienische Medien.

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