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Tiere | Tübinger Institut stellt Tierversuche an Affen ein

Tiere | Tübinger Institut stellt Tierversuche an Affen ein

Nun ist es so weit.

Tübingen - Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen hat seine Versuche an Affen nach anhaltender Kritik von Tierschützern eingestellt.

Das teilte das Institut für Biologische Kybernetik mit. Eine Sprecherin des Instituts sagte, Affenversuche seien endgültig beendet, es seien keine Affen mehr im Institut. Zunächst hatte das "Schwäbische Tagblatt" darüber berichtet. Bereits vor zwei Jahren hatte Abteilungsdirektor Nikos Logothetis angekündigt, nach Abschluss der laufenden und bereits genehmigten Experimente nur noch mit Nagetieren forschen zu wollen. Der Verein Soko Tierschutz bezeichnete das Ende der Affenversuche als historischen Erfolg der Tierschutzbewegung. Der Verein hatte die Zustände im Affenversuchs-Labor durch einen verdeckten Rechercheur gefilmt und im Sommer 2014 öffentlich gemacht. Man sah blutverschmierte, operierte Tiere im Tübinger Versuchslabor.

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In Istanbul und anderen Städten hatten am Montagabend einige Tausend Menschen in Istanbul und anderen Städten demonstriert. Der Nationale Sicherheitsrat unter Vorsitz von Erdogan empfiehlt eine Verlängerung des Ausnahmezustands für das Land.


Der letzte Versuch am Institut wurde mit zwei Affen durchgeführt, wie das Regierungspräsidium Tübingen als Genehmigungsbehörde mitteilte. "Der Druck der Öffentlichkeit zeigt Erfolg", heißt es in einer Mitteilung des Landestierschutzverbandes und des Deutschen Tierschutzverbands, die aber kritisierten, dass die Tiere an andere Einrichtungen in Europa gebracht wurden. Sie forderte von den Tierschützern Bereitschaft zum Dialog und Kompromiss. Versuche mit Tieren in relativ kleiner Zahl seien aus Sicht der Max-Planck-Gesellschaft legitim, wenn sie etwa Mediziner in die Lage versetzen, menschliches Leid zu verhindern.

Wenn es in Tübingen tatsächlich Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gegeben haben sollte, müsse die Wissenschaft selbstkritisch sein, sagte Beck. Auch die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein, diese sind aber noch nicht abgeschlossen.

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