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Fox News trennt sich nach Sex-Vorwürfen von Star-Moderator

Fox News trennt sich nach Sex-Vorwürfen von Star-Moderator

Es handle sich um Frauen, die entweder für O'Reilly arbeiteten oder in seiner Sendung regelmäßig zu Gast waren. Anfang April hatte die "New York Times" berichtet, O'Reilly habe Schweigegeld in Höhe von 13 Millionen US-Dollar an fünf Frauen gezahlt, die ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen hatten. Diese hätten den Moderator der sexuellen Belästigung und anderer Taten bezichtigt.

Mia Farrow konnte ihre Freude nicht verbergen: "Das ist großartig und sendet hoffentlich ein wirksames Signal an alle Kerle, die Frauen belästigen - wie mächtig sie auch sein mögen", twitterte der Hollywood-Star nur wenige Minuten, nachdem die Nachrichtenbombe geplatzt war: Angesichts massiver Vorwürfe der sexuellen Belästigung trennt sich der konservative Nachrichtensender Fox von Bill O'Reilly, dem erfolgreichsten Polit-Talkmaster der USA. Nach einer "sorgfältigen Untersuchung der Vorwürfe" habe man sich geeinigt, dass O'Reilly nicht mehr zu Fox News zurückkehren werde, verlautete die Mutterfirma 21st Century Fox heute. Der Moderator wurde dabei über Jahrzehnte als provozierender Fragesteller und Meinungsmacher wahrgenommen, fiel aber auch wiederholt durch teils extreme Positionen auf.

Die Frauen mussten sich demnach verpflichten, die Vorwürfe nicht öffentlich zu machen und keine Klagen einzureichen. So erklärte er, die Todesstrafe sei für einige Straftäter zu human, diese hätten stattdessen Arbeitslager verdient.

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In einigen Tagen werde die Regierung Informationen dazu veröffentlichen, sagte Außenminister Jean-Marc Ayrault in Paris. Die Ergebnisse decken sich mit dem, was türkische und britische Analysen zu dem Vorfall ergeben haben.


O'Reilly hatte die Vorwürfe als absurd bezeichnet.

Im Februar veröffentlichte "Fox News" ein Interview mit US-Präsident Donald Trump und Moderator Bill O'Reilly.

Bill O'Reilly befindet sich derzeit in einem längeren Urlaub, den er allerdings schon vor Bekanntwerden der Belästigungsvorwürfe geplant haben will. Seine Prominenz ziehe Personen an, die Geld von ihm wollten, sagte O'Reilly. Die Sache drohte für den konservativen Kanal, dessen damaliger Chef Roger Ailes im vorigen Sommer bereits wegen eines Sex-Skandals zurücktreten musste, zunehmend rufschädigend zu werden. Vor dem Fox-News-Hauptsitz in New York kam es in den vergangenen Tagen zu Demonstrationen. Während er andere Medien als Staatsfeinde beschimpfte, lobte er die angeblich stets korrekte Darstellungsweise der Fox-Journalisten. Dieser Sichtweise wird Trump bestimmt zustimmen - bislang allerdings nur leise. "Ich glaube nicht, dass Bill irgendetwas falsch gemacht hat", fügte Trump hinzu.

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