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US-Vizepräsident Pence warnt Nordkorea vor Angriff

US-Vizepräsident Pence warnt Nordkorea vor Angriff

Trump drohte, die USA seien notfalls zu einem Alleingang bereit, wenn China nicht den Druck auf seine Verbündeten in Pjöngjang erhöhe.

Diese würden nicht toleriert, sagte US-Vizepräsident Mike Pence am Montag bei einem Besuch in Südkorea.

Pence hatte gesagt, Nordkorea tue gut daran, die Entschlossenheit von US-Präsident Donald Trump oder die Stärke der US-Streitkräfte nicht zu testen.

Um den "ewigen Präsidenten" und als Staatsgründer verehrten Kim wie um seinen Sohn Kim Jong Il sowie seinen Enkel und jetzigen Machthaber Kim Jong Un wird ein intensiver Personenkult betrieben. Auch China, Japan und Russland kritisierten den Raketentest, der allerdings scheiterte, weil der Flugkörper fast sofort nach dem Start explodierte. Dies schürte Spekulationen über einen Militärschlag. Er hat aber auch einen Alleingang zum Stopp des nordkoreanischen Atomprogramms nicht ausgeschlossen. Das teilte am Montag das Weiße Haus in Washington mit, nachdem Machthaber Kim Jong Un die USA am Sonntag mit einem neuen Raketentest herausgefordert hatte. Beobachter spekulierten, ob es sich teilweise um Attrappen handelte. Nach Angaben des US-Pazifik-Kommandos und des südkoreanischen Verteidigungsministeriums wurde die Rakete am frühen Sonntagmorgen in der Nähe der Hafenstadt Sinpo an der Ostküste Nordkoreas abgefeuert.

Mit seiner Reise nach Südkorea wollte der US-Vizepräsident die Solidarität der USA mit ihrem Verbündeten bekunden.

UN-Resolutionen untersagen Nordkorea den Abschuss ballistischer Raketen. "Wir werden weitere Raketentests durchführen - auf wöchentlicher, monatlicher und jährlicher Basis", sagte Vizeaußenminister Han Song-Ryol in einem Interview der BBC. Sollte Amerika dabei militärisch intervenieren, werde ein "totaler Krieg" ausbrechen, sagte er.

Vettel Dritter im letzten Freien Training - Hamilton Zweiter
Nico Hülkenberg kam im Renault auf den achten Rang, Pascal Wehrlein schaffte es im Sauber auf Position 13. Bottas hatte sich zuletzt in Shanghai einen Patzer geleistet und während einer Safety-Car-Phase gedreht.


Der große Nachbar China warnte vor einer "sehr heiklen und gefährlichen Lage" und rief alle Seiten zur Zurückhaltung auf.

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe setzt im Streit um das nordkoreanische Raketen- und Atomprogramm neben Dialog auch auf Druck. Er bestätigte, dass Tokio an Krisenplänen für eine Evakuierung der schätzungsweise 57.000 Japaner in Südkorea arbeitet. China wolle er aufrufen, eine größere Rolle in dem Konflikt einzunehmen. Trump habe doch im Wahlkampf versprochen, militärische Interventionen zu unterlassen. Moskau verurteile aber auch das nukleare Abenteurertum Nordkoreas. Am Montagmorgen besuchte er einen US-Militärstützpunkt an der entmilitarisierten Zone im Grenzgebiet zu Nordkorea.

Mit dem Test sei zu rechnen gewesen, sagte ein Berater von Vize-Präsident Mike Pence am Sonntag.

In den vergangenen zwei Wochen habe die ganze Welt die "Stärke und Entschlossenheit" des neuen US-Präsidenten erlebt, sagte Pence nach einem Treffen mit dem amtierenden südkoreanischen Präsidenten Hwang Kyo-ahn. Pence hätte dem Sicherheitsplan zufolge im "Freedom House" bleiben und nicht in Richtung der Demarkationslinie, an der nordkoreanische Soldaten postiert sind, gehen sollen. Die USA würden "jeden Einsatz konventioneller oder atomarer Waffen mit einer überwältigenden und effektiven Antwort" zurückschlagen.

Der Sicherheitsberater von Trump, Herbert Raymond McMaster, nannte den Raketentest einen neuen Beweis für Nordkoreas "destabilisierendes und bedrohliches" Verhalten. "Es gibt international Übereinstimmung, auch mit den Chinesen und der chinesischen Führung, dass diese Situation nicht weiter andauern darf", sagte er dem Sender ABC. So könnten die notwendigen Bedingungen geschaffen werden, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Probleme auf friedlichem Wege zu lösen.

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