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Ermittler: Attentäter in St. Petersburg stammt aus Kirgistan

Nach bisherigen Kenntnisstand soll der Mann 23 Jahre alt sein und radikal-islamistische Verbindungen haben. Der Mann sei 1995 in der Stadt Osch geboren, sagte ein Sprecher des Geheimdienstes GKNB am Dienstag. Petersburg wurde einem Agenturbericht zufolge mutmaßlich von einem Selbstmordattentäter mit islamistischem Hintergrund begangen.

Noch ist unklar, ob Selbstmordattentäter an den Anschlägen beteiligt waren, wie bei den Explosionen im Jahr 2011 in der Moskauer Metro. Es sei nicht auszuschliessen, dass es sich bei den Tätern um nordkaukasische Anhänger der Terrormiliz IS handle.

Ein Mann, der als angeblicher Verdächtiger auf einem Bild zu sehen war, das in den Medien verbreitet wurde, habe sich bei den Behörden gemeldet und ausgesagt, dass er mit der Tat nichts zu tun habe, berichtet Interfax weiter. Die Behörden hatten am Montag nach zwei Verdächtigen gesucht, die auf Bildern von Überwachungskameras entdeckt wurden. Gemäss Interfax hat sich einer der beiden Männer der Polizei gestellt. Eine Geheimorganisation namens Kaida al-Dschihad bekennt sich zu den Anschlägen. Die russische Justiz eröffnete Ermittlungen nach Paragraf 205 des russischen Strafgesetzbuches, der die Strafbarkeit von Terroranschlägen regelt. Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte den Angriff als "feigen terroristischen Angriff".

Ob auch Touristen und Ausländer unter den Opfern sind, war zunächst nicht bekannt.

Mindestens zehn Personen kamen durch die Explosion in dem Zug der Petersburger U-Bahn am Montagnachmittag gegen 14:40 Uhr Ortszeit ums Leben, mindestens 47 weitere wurden nach offiziellen Angaben verletzt, rund 20 von ihnen wurden in Krankenhäuser gebracht. Eine zweite Bombe wurde rechtzeitig entschärft. Ursprünglich ging man von zwei Explosionen aus. "Die Tatsache, dass ein Terrorakt zu einem Zeitpunkt verübt wird, als sich der Staatschef in der Stadt aufhält, gibt zu denken", sagte er. Der Sprengsatz soll sich in einem Rucksack befunden haben, wie der "Spiegel" schreibt. Die Metro der Linie 2, auf der es zu der Explosion kam, werde zunächst jedoch nur einige Stationen anfahren, teilte der U-Bahn-Betreiber der Agentur Interfax zufolge mit.

Was weiss man zum Sprengsatz? Petersburg unterwegs war. Kurz darauf wurde ein selbstgebauter Sprengsatz in der U-Bahn-Station am Wosstanija-Platz gefunden und entschärft. "Ein Teil ist nach Russland zurückgekehrt und hasst Putin wegen dessen Anti-Terror-Kampf".

Wie viele Opfer gibt es? Elf Personen starben wohl noch in der U-Bahn. Die Zahlen variieren zwischen 45 und 55.

Vettel Dritter im letzten Freien Training - Hamilton Zweiter
Nico Hülkenberg kam im Renault auf den achten Rang, Pascal Wehrlein schaffte es im Sauber auf Position 13. Bottas hatte sich zuletzt in Shanghai einen Patzer geleistet und während einer Safety-Car-Phase gedreht.


Blieb St. Petersburg Schlimmeres erspart? In der Hauptstadt Moskau wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, Details nannten die Behörden nicht.

Die Stadtverwaltung der Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt rief eine dreitägige Trauer aus. Auch in Moskau würden zahlreiche Polizisten an öffentlichen Orten patrouillieren. Putin hat auf Terroranschläge immer mit Härte reagiert und sogar politisches Kapital daraus geschlagen. Der Kreml schloss nicht aus, dass der Bombenanschlag auf den Besuch von Präsident Putin in St.

Auch zwei Tage nach dem blutigen Anschlag auf eine U-Bahn in der Innenstadt steht St.

Nach dem Bombenanschlag hat US-Präsident Donald Trump Russland volle Unterstützung bei der Jagd nach den Tätern angeboten.

Kanzlerin Angela Merkel kondolierte Präsident Putin. Nach anderen Meldungen gab es 10 Tote und 50 Verletzte, unter den Verwundeten seien auch Kinder. Auch österreichische Politiker sprachen ihr Beileid aus.

Bislang hat der IS drei Anschläge gegen Russen für sich reklamiert.

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