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USA prüfen "militärische Optionen" gegen Nordkorea

USA prüfen

Nach Einschätzung von US-Experten trifft das Land derzeit Vorbereitungen für einen weiteren Atomtest.

Das Testgelände Punggye Ri befindet sich in einer abgelegenen bergigen Region 200 Kilometer von der russischen und 100 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt. Außerdem sind amerikanische Langstreckenbomber in Guam positioniert, um von dort nordkoreanische Ziele anzugreifen. "Zugleich sollte man aber nicht unterschätzen, wie groß gegenwärtig die Nervosität auf allen Seiten ist". Diese Bestrebungen seien aber nichts anderes als eine Utopie angesichts der militärischen Stärke der USA und der Sanktionen des UN-Sicherheitsrats.

Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten hat China eindringlich davor gewarnt, dass ein Konflikt jederzeit losbrechen könne.

Ein General aus dem Generalstab des Nordens warf den USA vor, mit ihren Truppenverlegungen den Frieden und Sicherheit der Halbinsel "ernsthaft zu bedrohen". Man sei zu jeder Form von Krieg bereit, hieß es aus Pjöngjang. Nachdem die US-geführten Koalition die beiden Koreas trennte, setzte auch China Truppen ein und trat in den Krieg ein. Der Konflikt kostete das Leben von über 33.000 amerikanischen und 400.000 nordkoreanischen Soldaten.

Das Wichtigste in Kürze: Die US-Regierung um Präsident Donald Trump sorgt regelmäßig für Schlagzeilen.

Am Dienstag kamen nach Berichten südkoreanischer Sender in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang die Mitglieder der Obersten Volksversammlung zu ihrer Frühjahrssitzung zusammen.

Nordkorea: Nordkorea stößt vor 105. Geburtstag Kim Il Sungs Drohungen gegen
Etwa 200 Reporter ausländischer Medienanstalten wie CNN trafen am Dienstag in Pjöngjang ein. Das nordkoreanische Militär hat vor dem 105.


Hinzu kommen Kampfbomber, die auf der Insel Guam im westpazifischen Ozean stationiert sind, sowie der Flugzeugträger "USS Carl Vinson", der von Trump erst in dieser Woche in Richtung Nordkorea verlegt wurde.

Die Situation ist heikel: Zuletzt hatte es Hinweise gegeben, dass Nordkorea nach mehreren Raketentests einen neuen Atomwaffentest unternehmen könnte - möglicherweise anlässlich des 105. Geburtstags des Staatsgründers Kim Il-sung an diesem Samstag, der als "Tag der Sonne" gefeiert wird. Dies könnte einen Anlass bieten, unilateral militärische Maßnahmen gegen die Volksrepublik Korea einzuleiten. Auch China mahnte zur Ruhe. Russland rufe alle Länder zur Zurückhaltung auf und warne vor "provokativen Schritten". Militärische Gewalt könne das Problem nicht lösen, hatte Außenminister Wang Yi am Donnerstag gesagt. Der einzige Hebel, mit dem Nordkorea sich bewegen ließe, ist China. "Keiner kann gewinnen. Deshalb fordern wir alle Beteiligten auf, die Provokationen und Drohungen sein zu lassen".

Inmitten der wachsenden Spannungen mit den USA wegen seines Raketen- und Atomprogramms bereitet Nordkorea nach US-Angaben einen weiteren Atomwaffentest vor.

Washington - Die USA sind einem Medienbericht zufolge auf einen vorbeugenden Angriff auf Nordkorea vorbereitet. Die US-Regierung wies den Bericht allerdings als "bestenfalls spekulativ" zurück.

Bisher besitzt Nordkorea keine Trägersysteme für seine Atomwaffen. Experten gehen davon aus, dass das Land ständig mehr als eine Million Soldaten unter Waffen hat. Es stelle sich nicht die Frage, "ob" Nordkorea erneut eine Rakete testen werden, sondern "wann". Am Sonntag wird US-Vizepräsident Mike Pence zu einem Besuch in Südkorea erwartet.

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