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Tote und Verletzte bei Bombenanschlag auf Busse in Syrien

Tote und Verletzte bei Bombenanschlag auf Busse in Syrien

Regierung und Rebellen beschuldigen sich gegenseitig.

Dutzende Busse warteten seit Freitagabend in Raschidin am Rande Aleppos, um überwiegend schiitische Bewohner zweier evakuierter Dörfer in die Stadt zu bringen.

Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden mehrere Menschen getötet, als eine Autobombe in der Nähe eines ihrer Busse gezündet wurde.

"Der Selbstmordattentäter saß am Steuer eines Transporters mit Lebensmittelhilfen", teilte die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Mit diesem Ausdruck belegen die staatlichen syrischen Medien unterschiedslos die verschiedensten bewaffneten oppositionellen Gruppen in Syrien.

Die Menschen verbrachten die Nacht auf Samstag in den Bussen, die in Ramusa feststeckten. Der Sender machte "Terroristengruppen" für den Anschlag verantwortlich.

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Der Leiter der Bebachtungsstelle, Rami Abdurrahman, sagte, Regierung und Rebellen stritten über die Ausreise von Kämpfern aus den belagerten Städten.

Die im März geschlossene Vereinbarung sieht die Evakuierung von insgesamt 30'000 Menschen in mehreren Etappen vor. Bilder im Internet zeigten ausgebrannte Busse und Autos. Der Aktivist Nahel Nur berichtete nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa, nach der Explosion herrsche unter den Menschen Angst und Panik. In der ebenfalls von Rebellen kontrollierten Ortschaft Rashidin warteten sie auf ihre Weiterfahrt, als der Sprengsatz explodierte. "(Das ist wie) ein kleines Gefängnis", schrieb er über Textnachrichten. Die Busse hatten am Freitagmorgen rund 5000 Menschen aus den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kafraja gebracht.

2200 Menschen, die aus den von Aufständischen kontrollierten Städten Madaja und Sabadani herausgeholt worden waren, steckten ihrerseits an einer Transitstelle in regierungstreuem Gebiet fest, wie Amdschad al-Maleh, einer der Betroffenen, der Nachrichtenagentur AFP telefonisch berichtete.

Die von den USA unterstützten arabisch-kurdischen Kampfeinheiten im Norden Syriens rückten nach Informationen der Beobachtungsstelle am Samstag bis zum Stadtrand von Tabka vor.

Inzwischen hält der Krieg in Syrien seit rund sechs Jahren an und kostete Hunderttausenden das Leben, Millionen Menschen flüchteten vor den Kampfhandlungen.

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