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Südkorea: Trump und G7 erhöhen den Druck auf Nordkorea

Südkorea: Trump und G7 erhöhen den Druck auf Nordkorea

Nordkorea sei "auf jede von den USA gewünschte Art von Krieg bereit", schrieb die Nachrichtenagentur KCNA. "Fall es nicht dazu kommt, werden wir das Problem ohne sie lösen". US-Präsident Donald Trump forderte am Dienstag China auf, seinen Einfluss auf Nordkorea geltend zu machen und bei der Lösung des Problems mitzuhelfen. Beobachter sind sich einig, dass der Luftangriff gegen eine syrische Luftwaffenbasis auch ein Signal für Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sein sollte.

Eine einflussreiche chinesische Zeitung warnte, dass die koreanische Halbinsel so dicht vor einem militärischen Zusammenstoß stehe wie seit dem ersten nordkoreanischen Atomtest 2006 nicht mehr. Sein Sohn Kim Jong-il wurde systematisch als Nachfolger aufgebaut. Insofern geht es darum, die Interessenkalkulation Pekings so zu beeinflussen, dass das Land einen Mehrwert in der Beendigung des nordkoreanischen Verhaltens sieht, der größer ist, als der bisherige durch die Unterstützung Pjöngjangs. Deutlicher könnte die chinesische Führung nicht demonstrieren, wie schlecht es um ihre Beziehungen zu Pjöngjang steht.

China befürwortet nach Angaben Südkoreas schärfere Sanktionen gegen Nordkorea im Fall neuer Raketen- oder Atomtests des Landes.

Die nukleare Abschreckung ist für das nordkoreanische Regime Überlebensstrategie.

Münchner Polizei prüft Sicherheitskonzept für Bayern-Spiel
Zudem hat die Polizei Suchmaßnahmen eingeleitet und wird die Busse mit Spürhunden durchsuchen, bevor die Mannschaften einsteigen. Auf den Wegen zur Arena und im Stadion gebe es durchgehend "einen sehr, sehr hohen Sicherheitsstandard". ", betonte Baumann.


Obwohl Nordkorea sicherlich oberste Priorität hatte, setzte Trump Xi zweifellos auch in anderen Fragen unter Druck, vor allem beim Thema Handelspolitik.

Nordkorea wiederum nutzt die verbalen Schlagabtausche für die eigene, auch nach innen gerichtete Propaganda.

So weit, so wenig überraschend. Das schließt auch mögliche Militärschläge ein. Hier geht's zum Test. Er verbreitete eine klare Ansage an Nordkorea und ein Botschaft an China. Ein grundlegender Politikwechsel ist darin aber nicht zu erkennen: Schon in der Vergangenheit belegte China Nordkorea mit Strafmaßnahmen, schloss zum Beispiel zeitweise die Grenzen für chinesische Touristen - ein herber Rückschlag für die nordkoreanischen Kasinos, die eigens für chinesische Kundschaft gebaut worden waren. Nach neuen Raketentests durch Nordkorea hatten die USA am Samstag den Flugzeugträger samt seiner Begleitschiffe in Richtung Korea in Bewegung gesetzt. Bei früheren Gelegenheiten habe Nordkorea ähnliche Jahrestage für Provokationen genutzt, hieß es in US-Medienberichten. Die Volksrepublik, die mit einem Federstrich die nahezu vollständige Abhängigkeit Nordkoreas von Peking nutzen und dem Regime ein Ende bereiten könnte, bedient sich des Verbündeten als wichtige Spielfigur im ostasiatischen Wettkampf mit den USA: Die Bedrohung durch Nordkorea führt nicht nur die USA, sondern auch Südkorea und Japan immer wieder nach Peking in der Hoffnung, hier Unterstützung gegen Pjöngjang zu erhalten - eine komfortable Lage für die chinesische Führung.

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