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Außenminister Gabriel: US-Militäreinsatz in Syrien nachvollziehbar

Trump greift Syrien an! Die USA begründeten ihr Vorgehen als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien, bei dem am Dienstag mindestens 70 Menschen getötet wurden.

Nach Angaben des Pentagons wurden 59 Raketen des Typs Tomahawk abgeschossen. Das Pentagon veröffentlichte Videomaterial, das den Abschuss der Tomahawk-Raketen von US-Zerstörern zeigt. Es sei grundlegend für die nationale Sicherheit seines Landes, die Verbreitung und den Einsatz von Chemiewaffen zu verhindern, so der US-Präsident. Dies sei ein "barbarischer Akt" gewesen. Trump rief zu einer internationalen Koalition auf, um dem "Schlachten" ein Ende zu bereiten. Der Krieg in Syrien müsse schleunigst beendet werden.

"Es ist bedrückend, dass den ohnehin zerbrochenen Beziehungen zwischen Russland und den USA weiterer Schaden zugefügt wird", sagte Lawrow der Agentur Interfax zufolge. Die russische Führung hat den US-Angriff als "Angriff gegen einen souveränen Staat" verurteilt. Der angegriffene Flugplatz in der Nähe des Ortes Al-Schairat sei stark zerstört worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete vier getötete syrische Armeeangehörige, darunter ein General, sowie Dutzende Verletzte.

Barasi warf den USA vor, mit der Bombardierung unterstützten sie Extremisten wie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Bei dem mutmaßlichen Giftgasangriff kamen Aktivisten zufolge mehr als 80 Menschen ums Leben. Der Präsident des Landes, Baschar al-Assad, nannte den Einsatz "rücksichtslos und unverantwortlich".

Trump, der seit Donnerstagabend mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping auf seinem privaten Anwesen Mar-a-Lago in Florida über die bilaterale Handelspolitik verhandelt, hatte bereits unmittelbar nach dem Kriegsverbrechen militärische Schritte gegen das Assad-Regime angedeutet.

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Die USS Porter kreuzt aktuell durchs Mittelmmeer. US-Medien berichteten von 50 bis 60 Raketen, die von Kriegsschiffen im Mittelmeer abgefeuert worden seien.

Das verkündete das Außenministerium in Moskau am Freitag als Reaktion auf die US-Angriffe gegen syrische Regierungstruppen. Die syrische Armee habe keine Chemiewaffen mehr, das habe nach der Entwaffnung auch die zuständige UN-Organisation bestätigt. Um auszuschließen, dass russische Soldaten durch den Luftschlag getroffen werden, habe das Verteidigungsministerium Moskau zuvor über den Angriff informiert. Noch vergangene Woche hatte US-Aussenminister Rex Tillerson während eines Besuches in der Türkei gesagt, Assads Schicksal werde vom syrischen Volk bestimmt. "Und ich denke, es sollte etwas passieren". Trump sagte mit Blick auf Assad: "Ich denke, er ist der, der die Dinge verantwortet".

Der UN-Sicherheitsrat hatte sich zuvor bei einer Sondersitzung in New York erneut nicht auf eine neue Syrien-Resolution verständigen können. Mit der Vereinbarung informierten Russland und die USA einander bislang über Militärflüge und Angriffe über Syrien. Der russische Präsident Wladimir Putin verurteilte das Bombardement eines Luftwaffenstützpunktes am Freitag als Angriff auf die Souveränität Syriens. Eine Lösung des syrischen Bürgerkrieges sei nur mit einer politischen Lösung zu erreichen.

Das war eine Abkehr von der Linie der Vorgängerregierung, die dem Machthaber in Damaskus die Hauptverantwortung für den blutigen Konflikt in dem Bürgerkriegsland zuschob und auf seinen Sturz hinarbeitete.

Uhr: Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande haben sich hinter den US-Luftangriff in Syrien gestellt. "Wir dürfen deshalb Putin auf diesem Weg nicht folgen, und hoffentlich tut das auch Trump nicht - denn mit Assad ist kein nachhaltiger Frieden in Syrien möglich", erklärte Ischinger.

Auch die britische Regierung sowie der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan begrüßten die Aktion.

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