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Anschlag von StockholmFestnahme einer zweiten Person

Anschlag von StockholmFestnahme einer zweiten Person

Uhr: Der nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm festgenommene Usbeke hat nach Angaben der Ermittler Sympathien für die Terrororganisation IS geäußert.

Nach dem Lastwagenanschlag in Stockholm hat die Polizei einen 39 Jahre alten Usbeken als Hauptverdächtigen festgenommen. Mehrere Wohnungen seien durchsucht worden und sieben Personen würden im Zusammenhang mit dem Angriff befragt, sagte der nationale Polizei-Einsatzleiter Jonas Hysing am Sonntag dem Sender SVT. Im Juni 2016 entschied die Migrationsbehörde, ihn auszuweisen. Im Dezember sei ihm dann eine Frist von vier Wochen gesetzt worden, das Land zu verlassen, sagte Hysing. Zwei der Toten stammten den Behörden zufolge aus Schweden, die anderen beiden aus Großbritannien und Belgien. "Wir haben leider beim Attentat von Stockholm eine Landsmännin verloren", teilte Außenminister Didier Reynders am Sonntag auf Twitter mit. Allerdings: "Wir konnten keine Verbindungen zu extremistischen Milieus bestätigen", sagte Anders Thornberg von der schwedischen Sicherheitspolizei mit Blick auf die damaligen Untersuchungen.

Mit diesem Lkw soll der 39-Jährige in das Einkaufszentrum gerast sein.

Der Mann war festgenommen worden, nachdem ein Lastwagen in der Stockholmer Innenstadt in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gefahren war.

Kaum ging in Schweden die Meldung, der Attentäter von Stockholm sei gefasst, kam auch schon das Dementi (Anschlag in Stockholm).

Elf Tote bei Anschlag in St. Petersburg - Entsetzen
Es soll auch herausgefunden werden, wann sich Dschalilow radikalisierte und zu wem er in der letzten Zeit Kontakt pflegte. Trump habe die Attacke verurteilt und dem russischen Volk sein tiefstes Beileid ausgesprochen, teilte das Weiße Haus mit.


Stockholm - Ein Lastwagen rast in Stockholm in eine Menschenmenge und anschließend in ein Kaufhaus, es gibt Tote und Verletzte. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen dem schwedischen Radiosender SR.

In der Nähe des Anschlagsorts versammelten sich 20.000 Menschen, um der Opfer zu gedenken. Der Mann stehe unter dem Verdacht des Mordes durch einen Terroranschlag, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Ware, die am Freitag beschädigt worden war, werde zum halben Preis verkauft, schrieb das Unternehmen. Deshalb zog Åhléns die Ankündigung am Sonntag zurück und will nun erst am Montag wieder öffnen. Ob es sich dabei um eine Bombe handelte, liess die Polizei offen. "Ich habe Menschen gesehen, die mit einer Decke abgedeckt wurden", sagte eine Augenzeugin. Dennoch gebe es ihm Hoffnung, "dass all diejenigen unter uns, die helfen wollen, viel zahlreicher sind als diejenigen, die uns schaden wollen".

Die Polizei zeigt im Land verstärkt Präsenz. "Nichts besagt, dass wir die falsche Person festgenommen haben", sagte Reichspolizeichef Dan Eliasson.

Die Ermittler untersuchten außerdem einen verdächtigen Gegenstand, der auf dem Fahrersitz des Lastwagens gefunden worden war. Zehn Tage lang sollen alle Ausreisenden an den Grenzen kontrolliert werden, kündigte Ministerpräsident Stefan Löfven am Freitagabend an. Carl Gustaf und seine Frau, Königin Silvia, hatten nach dem Vorfall eine Brasilienreise abgebrochen und waren nach Schweden zurückgekehrt.

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