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FBI ermittelt: Trumps Russland-Connection

FBI ermittelt: Trumps Russland-Connection

Erstmals nämlich sagten James Comey, der Chef der Bundespolizei FBI, und Mike Rogers, der Chef des Auslandsgeheimdienstes NSA, vor laufenden Kameras zur möglichen Einflussnahme Russlands im US-Wahlkampf aus. Nach Ansicht des FBI habe Russland bei der Präsidentschaftswahl 2016 das Ziel gehabt, die Demokratie in den USA zu beschädigen und Trump ins Amt zu helfen. Das bestätigte FBI-Chef James Comey am Montag in einer Anhörung durch das Repräsentantenhaus in Washington. Er habe keine Informationen, die Trumps Anschuldigung stützten, so Comey weiter.

All das sei nur eine Erfindung der US-Demokraten, um von ihrer schweren Wahlniederlage abzulenken. Immer wieder behauptet Trump, dass Obama ihn beschatten und abhören lies.

Ein Informant mit Zugang zu US-Geheimdiensten, der auf Grund seiner Stellung nicht namentlich genannt werden möchte, sagte am Montag gegenüber baz.ch/Newsnet in Washington, das FBI verfolge unter anderem "Geldströme und Kontobewegungen" in der Sache.

Dabei gehe es um die Frage, ob es eine "Koordination" zwischen Trump-Mitarbeitern und Moskau gegeben habe. Trump präsentierte jedoch keinerlei Belege für die schwer wiegende Anschuldigung, sondern stützte sich nach eigenen Angaben lediglich auf Medienberichte.

Damit ist klar, dass für Donald Trump genau das gilt, wofür er die Demokratin Hillary Clinton im Wahlkampf monatelang kritisiert hatte: Die Bundespolizei ermittelt gegen sein engstes Umfeld.

IG Metall: Einigung in Tarifverhandlungen der Stahlbranche erzielt
Beide Tarifvertragsparteien hätten keinen Anlass zum Jubeln, meinte dagegen der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Andreas Goss. Ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Angebot über 1,3 Prozent war zuvor von der Gewerkschaft IG Metall zurückgewiesen worden.


"Bei allem Respekt für die Tweets des Präsidenten", erklärte FBI-Boss Comey ebenso förmlich wie vernichtend: "Ich habe keine Informationen, die diese Tweets unterstützen". In einer Serie wütender Tweets schrieb er unter anderem: "Wie tief ist Präsident Obama gesunken, meine Telefone während des heiligen Wahlprozesses anzuzapfen". Es handele sich um eine "Falschnachricht", welche die Demokraten als "Ausrede" für ihren "schrecklichen Wahlkampf" in die Welt gesetzt hätten, schrieb er bei Twitter.

Der republikanische Vorsitzende des Ausschusses, Devin Nunes, sagte am Montag bei der Anhörung: "Es gab kein Abhören". Ohne erkennbaren Grund hatte der Präsident vor zwei Wochen getwittert, Obama sei ein "böser oder kranker" Mann. Diese Anschuldigungen hatte der Geheimdienst in ungewohnter Offenheit brüsk zurückgewiesen; auch die britische Regierung verlangte eine Entschuldigung für die unbewiesenen Behauptungen.

Trump rückte seine Unterstellungen in die Nähe der Watergate-Affäre, bei der abgehörte Telefone ebenfalls eine Rolle gespielt hatten. Ähnlich hatte sich unter Berufung auf am Freitag vorgelegte Dokumente auch der führende demokratische Abgeordnete im Ausschuss, Adam Schiff, geäußert.

Comey ist mit seiner Abhörung von Trumps Statement nicht allein. Auch nach der Aussage Comeys hielt er an dem schwerwiegenden Vorwurf fest. Das Weiße Haus sagte daraufhin zu, den Vorwurf nicht zu wiederholen. Neben Köppel, der auf Trump-Sprech in empörter Kurzform setzt, benutzen Thomas Burgherr, Thomas Aeschi und allen voran Andreas Glarner die Plattform, um etwas anzustossen, was man bei aller Liebe nicht mehr Diskussion nennen kann.

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