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Was hat Angela Merkel bei Donald Trump erreicht?

Was hat Angela Merkel bei Donald Trump erreicht?

Der Sprecher des US-Präsidenten Donald Trump, Sean Spicer, hat eine Erklärung dafür, dass es beim Besuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel keinen erneuten Handschlag für die Fotografen gab. Er sei stark durch die Ideen seines Chef-Ideologen Steve Bannon beeinflusst, "der Merkel für die letzte, Globalistin' hält".

Der jüngste Tweet des amerikanischen Präsidenten beginnt, wie fast alle seine Tweets beginnen: "Trotz allem, was ihr von den FAKE NEWS gehört habt.". Trump wirkte angespannt und gereizt, war Merkel nicht zugewandt. Echte Gemeinsamkeiten zu finden, dürfte noch viel Arbeit erfordern. Merkel zu Trump: "Wollen Sie einen Händedruck?" Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, sagte: "Niemand ist eine Insel - auch die USA unter ihrem Präsidenten Trump nicht".

Uhr - Merkel: Wir werden Hand in Hand in Afghanistan zusammenarbeiten und auch gemeinsam für eine Lösung in Syrien und im Irak arbeiten. Damit bezog er sich offenbar auf die 2013 bekanntgewordene Spähaktion des US-Geheimdienstes NSA gegen Merkels Handy. Nur noch ein paar glitzernde Schneereste schmücken pittoresk den Rasen vor dem Weißen Haus, als Merkel im türkisfarbenen Blazer die Ehrenformation abschreitet.

"Das war so peinlich, ich bin gestorben, als ich es gesehen habe."
Bereits am Montag empfängt Merkel Abe in Hannover am Rande der Computermesse CeBIT. Sie sei die "größte Führerin der heutigen Welt", schwärmte der damalige Präsidentschaftskandidat. Trump will zwar eine andere Gesundheitsversorgung als Obama-Care, aber seine alternativen Pläne sind bislang noch recht unausgegoren.

US-Außenminister Tillerson zu Gesprächen in Tokio
Nordkorea fordert die Weltgemeinschaft zunehmend heraus. 2006 hatte das isolierte Land seinen ersten Atomtest vorgenommen. Wenn die Waffenprogramme Nordkoreas aber in den Augen der USA eine Bedrohung darstellten, werde man eingreifen.


Für Irritation bei Merkel sorgte die 35-Jährige jedoch bei ihrer Lobeshymne auf Donald Trump. Am Freitag trafen sie in Washington zum ersten Mal aufeinander. Die Schnittmengen der beiden Politiker fallen denkbar klein aus.

Die Szene hatte Trump viel Kritik und den Vorwurf eingebracht, er habe den Handschlag absichtlich verweigert. "Schickt ja ein gutes Bild heim nach Deutschland", sagt Trump. Trump aber droht deutschen Autoherstellern mit Zöllen. Nur wenige Tage nach dem wohlwollenden Zitat entschied Merkel, dass Deutschland seine Grenzen für Flüchtlinge öffnen sollte, die über die Balkanroute auf dem Weg in die Bundesrepublik waren. Dennoch charakterisierte der Präsident die Gespräche mit dem Gast aus Berlin als "sehr gut", indes die Kanzelerin den "freundlichen Empfang" rühmte.

Ansonsten aber vermeidet die Kanzlerin lautstarke Ratschläge an den Mann, der sie im Wahlkampf wegen ihrer Flüchtlingspolitik als "geisteskrank" diffamiert hatte.

Die offene Frage für Analysten in Washington bleibt, warum Trump gegen jede diplomatische Etikette verstieß, und ungeachtet der Faktenlage gegen den Bündnispartner stänkerte.

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