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Streit um Datenweitergabe: Verbraucherschützer verklagen WhatsApp

Streit um Datenweitergabe: Verbraucherschützer verklagen WhatsApp

Aus Sicht der Verbraucherschützer ist diese Weitergabe nicht rechtens. Dies geschieht offenbar auch dann, wenn Nutzer die Datenweitergabe deaktiviert haben - zumindest in einem geringeren Umfang. Eine Abmahnung der Verbraucherverbände blieb folgenlos, nun geht es vor Gericht. "Ob Facebook, Google, Amazon oder nun WhatsApp, wir verfolgen Rechtsverstöße - notfalls auch über alle Gerichtsinstanzen".

Bereits Ende 2016 hatte Facebook auf die Kritik der Datenschützer reagiert und den Datenaustausch mit WhatsApp auf Eis gelegt. Das Unternehmen räumte sich damit das Recht ein, Daten von Verbrauchern mit Facebook zu teilen. Die Verbraucherschützer werfen WhatsApp vor, widerrechtlich die Daten von Nutzern zu sammeln und diese dann an Facebook weiterzugeben.

Facebook hatte im vergangenen November die Weitergabe von Daten europäischer WhatsApp-Nutzer ausgesetzt. Der vorläufige Stopp sollte Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Bedenken vorzubringen - und Facebook die Zeit, diese abzuwägen. Dadurch sollen Werbung und die Freunde-Vorschläge in Facebook-Diensten verbessert werden, hieß es.

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Für die Verbraucherschützer ist der Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook ohnehin ein Vertrauensbruch. Sie wollen damit gerichtlich untersagen lassen, dass er massenhaft Nutzerdaten wie Handynummern an seinen Mutterkonzern Facebook oder Töchter wie den Onlinedienst Instagram zu Werbezwecken weitergibt. Zudem will er mit der Klage die Löschung bereits übermittelter Daten erzwingen sowie acht Klauseln in den Nutzungsrichtlinien von Whatsapp zu Fall bringen. Besonders kritisch sei, dass auch Nummern von Verbrauchern, die lediglich im Telefonbuch der WhatsApp-Kunden gespeichert sind, an die gesamte Facebook-Unternehmensgruppe gingen.

Facebook hatte vor drei Jahren Whatsapp für rund 20 Milliarden Dollar (18,7 Milliarden Euro) übernommen und dabei erklärt, zwischen beiden Diensten keine Nutzerdaten auszutauschen. Darauf hätten viele Verbraucher vertraut. Es wäre aber ein Versprechen gewesen, das nicht lange gehalten habe. Dafür setzt der vzbv sich aktuell bei der Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung ein.

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